FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5,82 € | 110,49 € |
| 20 | 11,63 € | 104,68 € |
Das FAG Pendelrollenlager 22310 -E1-XL-K-C3 (50x110x40 mm) gleicht mit konischer Bohrung und C3-Lagerluft Fluchtungsfehler bei schweren radialen Lasten aus.
Das Pendelrollenlager 22310 -E1-XL-K-C3 von FAG ist ein offenes Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit den Hauptabmessungen von 50 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite nimmt dieses Lager sehr hohe radiale sowie beidseitig axiale Kräfte auf. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn stellt sich das Rollenpaket selbsttätig ein, wodurch das Bauteil Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse ausgleicht. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, deckt die Konstruktion einen weiten Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius ab.
Dieses Pendelrollenlager eignet sich vor allem für schwere Maschinenlagerungen, bei denen Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Antrieben und schweren Arbeitsmaschinen mit hohen radialen Lasten und dynamischen Stoßkräften. Durch den Stahlblechkäfig und die offene Bauweise lässt sich das Lager über die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring kontinuierlich mit Schmierstoff versorgen. Die Konstruktion federt Schiefstellungen im Betrieb zuverlässig ab.
Die konische Bohrung im Kegelverhältnis 1:12 ermöglicht eine direkte Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- beziehungsweise Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Beim Aufschieben auf die Hülse weitet sich der Innenring auf, was die radiale Lagerluft verringert. Die vergrößerte Lagerluftklasse C3 dient dazu, dass nach dem Festsetzen des Innenrings oder bei betriebsbedingter Erwärmung das erforderliche Betriebsspiel erhalten bleibt. Das offene Design erfordert eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Mit einem Innendurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm sowie einer Baubreite von 40 mm entspricht das Lager den genormten Standardmaßen. Die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 definiert dabei die Präzision für Industrieanwendungen. Damit eignet sich das Bauteil als standardisiertes Ersatzteil für passende Lagergehäuse.
Das Nachsetzzeichen K verweist auf eine konische Innenringbohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Geometrie ermöglicht das Aufziehen auf konische Wellensitze oder die Montage mit Spannhülsen auf zylindrischen Wellen. Über das axiale Verschieben auf dem Kegel lässt sich das radiale Betriebsspiel gezielt regulieren.
Mit dem Zusatz C3 weist das Lager eine leicht vergrößerte radiale Lagerluft auf. Dies gleicht die Verringerung des Lagerspiels aus, die beim Aufpressen des konischen Innenrings auf Spannhülsen entsteht. Zudem beugt das vergrößerte Spiel Verspannungen vor, falls im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Außen- und Innenring auftreten.
Über eine umlaufende Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring wird der Schmierstoff direkt in das Lagerinnere geführt. Weil es sich um eine offene Ausführung handelt, erfolgt die Schmierstoffversorgung über das umgebende Lagergehäuse. Dies erlaubt eine bedarfsgerechte Nachschmierung während des laufenden Betriebs.
Der zulässige Bereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius bei der Fertigung aus Wälzlagerstahl 100Cr6. Auch der integrierte Stahlblechkäfig deckt diese Betriebstemperaturen ab. Bei der Auslegung der Lagerstelle sind zusätzlich die Temperaturgrenzen des verwendeten Schmierstoffs und der Gehäusedichtungen maßgeblich.
Externe Dichtungen am Gehäuse sind zwingend erforderlich, da die offene Konstruktion ohne eigene Dichtscheiben geliefert wird. Dichtelemente wie Wellendichtringe oder Labyrinthe schützen das Lagerinnere vor Schmutz sowie Feuchtigkeit und verhindern gleichzeitig das unkontrollierte Austreten des Schmierstoffs.
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