SKF
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Das Pendelrollenlager 22232 CCK/C4W33 von SKF ermöglicht mit 160x290x80 mm, konischer Bohrung und C4-Lagerluft den Ausgleich von Wellendurchbiegungen unter schweren Radiallasten.
Das Pendelrollenlager 22232 CCK/C4W33 von SKF ist ein zweireihiges, offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 160 mm, einem Außendurchmesser von 290 mm und einer Breite von 80 mm nimmt dieses Lager schwere Radialkräfte sowie kombinierte Axialbelastungen auf. Die hohlkugelige Außenringlaufbahn gleicht Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig aus. Als offenes Lager lässt es sich direkt in bestehende Schmiersysteme integrieren.
Diese Ausführung kommt vor allem bei schweren Radiallasten und stoßartigen Beanspruchungen zum Einsatz. Durch die pendelnde Konstruktion gleicht das Bauteil Fluchtungsfehler und elastische Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb aus. Das Nachsetzzeichen W33 kennzeichnet eine integrierte Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring, wodurch frischer Schmierstoff gezielt zwischen beide Rollenreihen gelangt. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die tonnenförmigen Rollen und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius.
Die konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 ermöglicht eine feste Montage direkt auf einem kegeligen Wellensitz oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülse. Beim Aufpressen weitet sich der Innenring auf, wodurch sich das innere Lagerspiel verringert. Die stark erhöhte Radiallagerluft C4 gleicht diesen Montageverlust sowie betriebsbedingte Wärmeausdehnungen gezielt aus. Zudem erfüllt das Lager die Maßgenauigkeit PN in Kombination mit einer feineren Laufgenauigkeit nach Toleranzklasse P5.
Mit einer Bohrung von 160 mm, einem Außendurchmesser von 290 mm sowie einer Baubreite von 80 mm entspricht das Lager den Standardabmessungen dieser Reihe. Es besteht aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und besitzt eine konische Bohrungsform mit einem Kegelverhältnis von 1:12 zur Montage auf entsprechenden Wellensitzen oder Hülsen.
Das Nachsetzzeichen W33 steht für eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring. Über diese Vorrichtung lässt sich Schmierstoff von außen direkt in das Lagerinnere zuführen, wodurch das Schmiermittel gleichmäßig zwischen den beiden Rollenreihen verteilt wird.
Die Kennzeichnung C4 bezeichnet eine stark vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser Spielraum wird bei Lagern mit kegeliger Bohrung genutzt, da sich der Innenring beim axialen Aufpressen elastisch aufweitet. Zudem federt die C4-Lagerluft thermische Differenzen zwischen Innen- und Außenring im Betrieb ab.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -30 und +200 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig und der Standard-Wälzlagerstahl bieten Formstabilität über dieses thermische Spektrum hinweg. Bei der Wahl des Schmierstoffs müssen diese Betriebstemperaturen entsprechend berücksichtigt werden.
Während die Maßgenauigkeit der normalen Toleranzklasse PN entspricht, ist die Laufgenauigkeit in P5 ausgeführt. Die engere Lauftoleranzklasse P5 trägt zu einem geringeren Rundlauffehler im Betrieb bei und unterstützt die Laufruhe hochbelasteter Wellenlagerungen.
Als offene Variante besitzt das Lager keine integrierten Dichtscheiben. Dadurch eignet es sich vorrangig für Einbauorte mit extern abgedichteten Gehäusen. Der offene Aufbau ermöglicht den ungehinderten Schmierstoffaustausch über das W33-Schmiersystem im Lagergehäuse.
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