SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 222,57 € | 4.228,74 € |
| 3 | 445,13 € | 4.006,18 € |
Das Pendelrollenlager 22348 CCK/C3W33 von SKF bietet mit 240x500x155 mm, konischer Bohrung und C3-Lagerluft hohe Tragfähigkeit bei Wellendurchbiegungen.
Das Pendelrollenlager 22348 CCK/C3W33 von SKF ist für schwere Industrieanwendungen mit hohen Radialkräften ausgelegt. Mit einem Innendurchmesser von 240 mm, einem Außendurchmesser von 500 mm und einer Breite von 155 mm nimmt dieses offene Wälzlager erhebliche Lasten auf. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn gleicht die Konstruktion Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Das Bauteil besteht aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius ab.
Diese Lagerausführung kommt vorrangig bei Industrieanwendungen zum Einsatz, bei denen Fluchtungsfehler oder elastische Wellenverformungen auftreten. Das offene Pendelrollenlager besitzt eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring nach W33-Standard. Diese Konstruktion erleichtert das Nachschmieren im eingebauten Zustand, führt frisches Schmiermittel direkt zwischen die Rollensätze und unterstützt eine gleichmäßige Schmierstoffverteilung.
Das Lager verfügt über eine kegelige Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform erlaubt die direkte Montage auf einem kegeligen Wellensitz oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf zylindrischen Wellen. Beim Aufpressen verringert sich die radiale Lagerluft messbar über den axialen Verschiebeweg. Die vergrößerte Lagerluftklasse C3 trägt dazu bei, dass nach dem radialen Aufweiten des Innenrings und unter betriebsbedingter Erwärmung das erforderliche Betriebsspiel erhalten bleibt. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig.
Das Kürzel CC steht für eine Konstruktionsausführung mit Stahlblechkäfig. Der Kennbuchstabe K bezeichnet die konische Bohrung mit einem Kegelverhältnis von 1:12. C3 weist auf eine gegenüber dem Standard vergrößerte Radiallagerluft hin, während W33 die Ausführung mit Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring angibt.
Das Großlager besitzt eine Bohrung von 240 mm, einen Außendurchmesser von 500 mm sowie eine Baubreite von 155 mm. Das Werkstück ist nach Standardabmessungen gefertigt und besitzt eine Maßgenauigkeit nach Klasse PN sowie eine gesteigerte Laufgenauigkeit nach Toleranzklasse P5.
Sie montieren das Bauteil entweder direkt auf einen konisch bearbeiteten Wellenzapfen oder mithilfe einer passenden Montagehülse auf glatten zylindrischen Wellen. Beim axialen Aufschieben weitet sich der Innenring auf, wodurch sich das innere Lagerspiel verringert. Die Überwachung dieser Lagerluftminderung erfolgt während des Einbaus üblicherweise über wiederholte Messungen mit einer Fühlerlehre.
Lagerluft C3 bedeutet ein größeres Radialspiel im Auslieferungszustand als bei der Normalausführung. Da das Aufpressen auf den Kegelsitz den Innenring elastisch dehnt, sinkt das Spiel bei der Montage. Die C3-Ausführung trägt dazu bei, dass auch nach dem Festsetzen auf der Welle sowie bei betrieblichen Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring ausreichend Spielraum verbleibt.
Für das offene Lager stimmen Anwender das Schmiermittel direkt auf die Umgebungsbedingungen ab. Über die Schmiernut und die Bohrungen im Außenring bringen Sie geeignete Wälzlagerfette oder Schmieröle direkt in den Innenraum ein. Das Schmiermittel muss für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +200 Grad Celsius geeignet sein.
Die innere Lauffläche des Außenrings ist als durchgehende Hohlkugelfläche geformt. Die beiden symmetrischen Rollenreihen passen sich dieser Kugelbahn flexibel an. Tritt eine Schiefstellung der Welle gegenüber dem Lagergehäuse auf, schwenkt der Innenring mitsamt den Rollensätzen innerhalb der Außenringbahn aus, ohne dass zusätzliche Kantenpressungen an den Rollen entstehen.
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