FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,66 € | 69,61 € |
| 30 | 7,32 € | 65,95 € |
Das Pendelrollenlager 22308 -E1-K von FAG Wälzlager bietet mit 40x90x33 mm und konischer Bohrung eine hohe radiale Tragfähigkeit für schwere Industrieanwendungen.
Das Pendelrollenlager 22308 -E1-K nimmt hohe Radiallasten sowie kombinierte Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Durch die sphärisch geformte Außenringlaufbahn gleicht diese Bauart Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen der Welle im laufenden Betrieb selbsttätig aus. Das offene Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die tonnenförmigen Wälzkörper präzise und hält sie im Betrieb auf Abstand.
Dieses Pendelrollenlager eignet sich vor allem für anspruchsvolle Lagerungen mit hohen radialen Belastungen, bei denen betriebsbedingte Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagersitzen auftreten. Die winkelbewegliche Ausführung wirkt schädlichen Kantenbelastungen entgegen und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf auch bei Wellenschiefstellungen. Das Fehlen integrierter Dichtungen erlaubt eine bedarfsgerechte Schmierung direkt über das umgebende Lagergehäuse.
Die Kennzeichnung K steht für eine konische Innenbohrung mit dem genormten Kegelverhältnis von 1:12. Diese Bauform erleichtert den Einbau direkt auf kegelig ausgeführten Wellensitzen oder in Kombination mit Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellenabschnitten. Über den axialen Verschiebeweg entlang des Konus lässt sich das radiale Lagerspiel bei der Montage gezielt justieren. Eine umlaufende Schmiernut samt Bohrungen im Außenring vereinfacht zudem das regelmäßige Nachschmieren der Rollenreihen.
Die Kennzeichnung K verweist auf eine kegelige Innenbohrung mit einem Kegelverhältnis von 1:12. Diese Ausführung erlaubt die Montage auf kegeligen Wellensitzen sowie mithilfe von Spann- oder Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Beim Aufschieben verringert sich das Radialspiel, sodass sich die verbleibende Lagerluft während des Einbaus kontrolliert einstellen lässt.
Das Lager besitzt einen Bohrungsdurchmesser von 40 mm an der Bezugsebene, einen Außendurchmesser von 90 mm und eine Baubreite von 33 mm. Diese Abmessungen entsprechen der Ausführung 22308. Vor dem Einbau empfiehlt sich ein Abgleich der tatsächlichen Anschlussmaße von Welle und Gehäuse mit den Baumaßen des Lagers.
Über eine umlaufende Nut mit Schmierbohrungen im Außenring gelangt das Schmiermittel direkt in den Innenraum des Lagers. Da es sich um ein offenes Lager ohne eigene Dichtungen handelt, erfordert der Einsatz eine externe Abdichtung des Lagergehäuses. Dies schützt den Schmierstoff vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit von außen.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -30 und +200 Grad. Die Konstruktion aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der formstabile Stahlblechkäfig sind auf diesen thermischen Bereich ausgelegt. Bei der Auswahl des Schmierstoffs muss darauf geachtet werden, dass Fett oder Öl für die auftretenden Betriebstemperaturen geeignet ist.
Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0 bzw. PN, was der Einstufung ABEC 1 entspricht. Es handelt sich um die gängige Normaltoleranz für Industrieanwendungen. Sie deckt übliche Anforderungen an Maßhaltigkeit und Rundlaufgenauigkeit im allgemeinen Maschinenbau zuverlässig ab.
Das Lager weist im Lieferzustand die standardisierte Normalspiel-Klasse auf. Bei der Montage auf einem kegeligen Sitz oder einer Spannhülse weitet sich der Innenring auf, wodurch sich das Betriebsspiel verringert. Die verbleibende Radialluft sollte daher während des Aufschiebens mit einer Fühlerlehre überwacht werden.
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