23124  CCK/W33 Pendelrollenlager von SKF
23124  CCK/W33 Pendelrollenlager von SKF

SKF

Pendelrollenlager SKF 23124 CCK/W33

Technische Daten
 
Innendurchmesser
120 mm
Außendurchmesser
200 mm
Breite
62 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Maßgenauigkeit PN, Laufgenauigkeit P5
Bohrung
konische Bohrung (1:12)
Außenring
Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring
Ausführung
Standardausführung
Temperaturbereich
-30 bis +200 °C
Version
Explorer
Gewicht
7,75 kg
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Pendelrollenlager SKF 23124 CCK/W33
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Pendelrollenlager SKF 23124 CCK/W33

Das Pendelrollenlager 23124 CCK/W33 von SKF bietet mit 120x200x62 mm eine kegelige Bohrung und integrierte Nachschmierfunktion für anspruchsvolle Industrieantriebe.

Das Pendelrollenlager 23124 CCK/W33 ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 für schwere industrielle Anwendungen. Die Konstruktion nimmt sehr hohe Radialkräfte sowie beidseitige Axialkräfte auf. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn gleicht das Lager Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Ausgeführt in der SKF Explorer Leistungsklasse verfügt die Einheit über einen Stahlblechkäfig und ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ausgelegt.

Wofür eignet sich das Pendelrollenlager 23124 CCK/W33 im Betrieb?

Typische Einsatzbereiche umfassen Lagerungsanordnungen mit hohen radialen Belastungen und kombinierten Axialkräften. Durch die normale Radiallagerluft und die zweireihige Bauform nimmt das Lager dynamische Belastungen im Dauerbetrieb auf. Der Ausgleich von Winkelfehlern mindert zusätzliche Kantenspannungen, wenn sich Wellen unter Last elastisch durchbiegen. Die Ausführung bewährt sich vor allem dort, wo Stoßbelastungen und Schiefstellungen aufeinandertreffen.

Welche Vorteile bringt die konische Bohrung bei der Montage?

Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet die konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Beim axialen Aufschieben verringert sich die radiale Lagerluft kontrolliert, wodurch sich der feste Sitz präzise bestimmen lässt. Das Kürzel W33 weist zudem auf die umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring hin, was den Schmierstoff direkt zwischen die Rollenreihen leitet.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen CCK/W33 beim Pendelrollenlager 23124?

Das Kürzel CC beschreibt die innere Ausführung mit Stahlblechkäfig. Das K steht für die konische Bohrung im Verhältnis 1:12 zur Montage auf Kegelsitzen oder Spannhülsen. Das Kennzeichen W33 verweist auf eine Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring, wodurch Schmierstoff direkt in das Innere der Wälzkörperreihen gelangt.

Welche Abmessungen hat das Pendelrollenlager 23124 CCK/W33?

Das Lager weist einen Innendurchmesser von 120 mm an der Bohrung, einen Außendurchmesser von 200 mm sowie eine Breite von 62 mm auf. Durch die kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12 verjüngt sich der Durchmesser über die Breite, was den Einsatz auf passenden Hülsen oder kegeligen Wellenzapfen vorsieht.

Welche Toleranzklasse besitzt dieses SKF Pendelrollenlager?

Dieses Modell kombiniert die Normaltoleranz PN für die Maßhaltigkeit mit der erhöhten Genauigkeitsklasse P5 für die Laufgenauigkeit. Dadurch weist das Lager geringere Rundlauftoleranzen auf, was Vibrationen im Betrieb reduziert und einen ruhigen Lauf bei gleichmäßiger Lastverteilung über beide Rollenreihen unterstützt.

Wie wird das Pendelrollenlager 23124 CCK/W33 nachgeschmiert?

Die Schmierstoffzufuhr erfolgt über die W33-Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert der Betrieb eine externe Abdichtung des Gehäuses sowie eine regelmäßige Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl gemäß den Vorgaben des Anlagenherstellers.

Für welchen Temperaturbereich ist das Lager spezifiziert?

Gefertigt aus Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig eignet sich das Lager für einen Dauereinsatzbereich von -30 bis +200 Grad. Bei der Wahl des Schmierstoffs und der externen Gehäusedichtungen sollte darauf geachtet werden, dass diese Komponenten den auftretenden Betriebstemperaturen der Konstruktion entsprechen.

Was unterscheidet die normale Radiallagerluft von einer C3-Ausführung?

Die normale Lagerluft bildet den Standard-Auslieferungszustand für gängige Temperatur- und Drehzahlbereiche ab. Eine größere C3-Lagerluft wird vor allem gewählt, wenn höhere Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten oder sehr feste Passungen beim Aufpressen das interne Betriebsspiel stark verringern.

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