SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 10,16 € | 193,00 € |
| 5 | 20,32 € | 182,84 € |
Das Pendelrollenlager 21316 E von SKF bietet mit 80 mm Bohrung und 170 mm Außendurchmesser hohe Tragfähigkeit sowie einen Ausgleich von Wellendurchbiegungen.
Das Pendelrollenlager 21316 E ist ein offenes Wälzlager der Explorer-Leistungsklasse für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit seinen Hauptabmessungen von 80 mm Bohrungsdurchmesser, 170 mm Außendurchmesser und 39 mm Breite nimmt dieses Lager kombinierte Belastungen auf. Die Ausführung aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich durch einen Stahlblechkäfig und normale Radiallagerluft aus. Durch die tonnenförmigen Rollen gleicht die Konstruktion Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig aus, wodurch Kantenpressungen vermieden werden.
Konstrukteure wählen das Pendelrollenlager 21316 E bevorzugt für Lagerungen, bei denen erhebliche Radialkräfte mit axialen Belastungsanteilen zusammentreffen. Aufgrund der offenen Bauweise eignet sich das Lager vor allem für geschlossene Gehäusekonstruktionen, die über eine bauseitige Abdichtung gegen Verunreinigungen verfügen. Die integrierte Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring erlaubt ein direktes Nachschmieren im Betrieb, was für langlebige Anlagenlagerungen mit kontinuierlicher Schmierstoffversorgung von Vorteil ist.
Bei diesem SKF Lager entspricht die Maßgenauigkeit der Normalklasse PN, während die Laufgenauigkeit nach Toleranzklasse P5 eingeengt ist. Diese Kombination reduziert den Rundlauffehler im Betrieb und unterstützt einen vibrationsarmen Lauf rotierender Maschinenteile. Die normale Radiallagerluft ist für Standard-Passungsverhältnisse und übliche Betriebstemperaturen im Spektrum von -30 bis +200 Grad Celsius ausgelegt. Da keine integrierten Dichtscheiben vorhanden sind, muss die Schmierstoffversorgung über ein Ölbad oder Nachschmierfett im Gehäuse erfolgen.
Das Wälzlager mit 80 mm Bohrung, 170 mm Außenmaß und 39 mm Breite besteht aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Es gleicht Winkelfehler sowie Wellendurchbiegungen eigenständig aus. Die Explorer-Ausführung von SKF besitzt eine gesteigerte Laufgenauigkeit der Klasse P5 bei Standard-Maßtoleranzen PN.
Die Umfangsnut mit Schmierbohrungen am Außenring ermöglicht das direkte Einbringen von Schmierfett oder Schmieröl in den Wälzkörperraum. Dies vereinfacht die Wartung in Stehlagergehäusen, da der Schmierstoff zentral zwischen die Rollenreihen gelangt und sich dort gleichmäßig verteilt.
Das offene Pendelrollenlager mit Stahlblechkäfig ist für einen Betriebsbereich von -30 bis +200 Grad Celsius ausgelegt. Weil keine temperaturempfindlichen Berührungsdichtungen vorhanden sind, bestimmt in der Praxis vor allem das eingesetzte Schmiermittel die thermische Grenze im laufenden Betrieb der Anlage.
Die Toleranzklasse P5 kennzeichnet eine gegenüber dem Standard eingeengte Laufgenauigkeit bei normaler Maßgenauigkeit PN. Diese Ausführung empfiehlt sich, wenn Wellen mit geringer radialer Schlagtoleranz geführt werden müssen, um Vibrationen im Antriebsstrang zu reduzieren und eine ruhige Führung rotierender Bauteile zu unterstützen.
Offene Bauformen ohne integrierte Dichtungen erzeugen kein zusätzliches Reibungsmoment durch schleifende Dichtlippen. Sie gestatten flexible Schmierverfahren wie Ölbad, Ölumlauf oder Gehäusefettung, setzen jedoch voraus, dass die Lagerstelle durch externe Gehäusedichtungen vor eindringendem Schmutz und Feuchtigkeit geschützt wird.
Die Kennzeichnung als normale Radiallagerluft steht für das Standardspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unbelasteten Ausgangszustand. Sie ist auf übliche Passungsverhältnisse von Welle und Gehäuse abgestimmt, damit sich das Lager bei betriebsbedingter Erwärmung frei drehen kann, ohne unzulässig verspannt zu werden.
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