SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Zweireihiges Pendelkugellager 1224 M/C3 von SKF mit 120 mm Bohrung, Messingkäfig und C3-Lagerluft gleicht Fluchtungsfehler im industriellen Betrieb eigenständig aus.
Das Pendelkugellager 1224 M/C3 von SKF ist ein zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 120 mm, einem Außendurchmesser von 215 mm und einer Breite von 42 mm nimmt diese Bauform vorrangig radiale Belastungen auf. Die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring ermöglicht den Ausgleich von statischen und dynamischen Fluchtungsfehlern. Als offenes Lager aus Wälzlagerstahl 100Cr6 lässt sich das Bauteil flexibel in bestehende Schmiersysteme integrieren.
Dieses Wälzlager kommt überall dort zum Einsatz, wo Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Durch die schwenkbare Bauform gleicht das zweireihige Lager Schiefstellungen im Betrieb selbsttätig aus und trägt dazu bei, unzulässige Kantenpressungen an den Wälzkörpern zu vermeiden. In Verbindung mit dem Messingkäfig und der leicht erhöhten Lagerluft eignet sich das Lager für anspruchsvolle Wellenlagerungen mit kontinuierlicher Beanspruchung und Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius.
Das Kürzel M kennzeichnet den massiven Messingkäfig, der die Wälzkörper führt. Im Vergleich zu Standardblechkäfigen bewährt sich Messing bei starken Schwingungen und höheren thermischen Belastungen. Der Zusatz C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Dieses vergrößerte Betriebsspiel dient dazu, ein Verklemmen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn sich Welle und Lagerringe durch Erwärmung ausdehnen oder feste Passungen zum Einsatz kommen. Bei der Montage nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) sorgt eine passende externe Abdichtung für den Schutz vor Verunreinigungen.
Mit einem Innendurchmesser von 120 mm, einem Außendurchmesser von 215 mm sowie einer Breite von 42 mm entspricht das zweireihige Lager aus 100Cr6-Wälzlagerstahl den Vorgaben der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
C3 bezeichnet eine radial leicht erhöhte Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Diese Variante empfiehlt sich bei thermischen Differenzen zwischen Welle und Gehäuse sowie bei festen Passungen. Sie trägt dazu bei, dass sich das interne Lagerspiel während des Betriebs nicht unzulässig verringert.
Ein massiver Käfig aus Messing führt die Wälzkörper zuverlässig und zeichnet sich durch Festigkeit, thermische Stabilität sowie Widerstandskraft gegen Schwingungen aus. Dadurch eignet sich das Bauteil für anspruchsvolle Betriebsbedingungen im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtscheiben. Das ermöglicht eine direkte Zirkulation von Schmieröl oder Schmierfett an den Kugelreihen. Für den praktischen Einsatz bedeutet dies, dass die Lagerstelle bauseits durch externe Gehäusedichtungen vor Verunreinigungen geschützt und planmäßig nachgeschmiert werden muss.
Der Außenring des Lagers verfügt über eine durchgehende, hohlkugelige Laufbahn für beide Kugelreihen. Dadurch kann der Innenring samt Kugelkränzen innerhalb des Außenrings schwenken. Fluchtungsfehler, Wellendurchbiegungen oder Montageungenauigkeiten gleicht das Bauteil während der Rotation selbsttätig aus, wodurch Kantenbelastungen vermieden werden.
Ausgelegt für -30 bis +150 Grad Celsius eignet sich das Wälzlager aus 100Cr6-Stahl und Messingkäfig für unterschiedliche thermische Bedingungen. Dieser Rahmen ermöglicht den Einsatz in kühlen Umgebungen ebenso wie bei betriebsbedingter Erwärmung, sofern das Schmiermittel für die jeweilige Temperatur freigegeben ist.
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