SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 6,72 € | 127,76 € |
| 20 | 13,45 € | 121,03 € |
Das Pendelkugellager 1218 von SKF gleicht mit zwei Kugelreihen Fluchtungsfehler im Betrieb aus und misst 90x160x30 mm.
Mit dem Pendelkugellager 1218 bietet SKF ein zweireihiges Wälzlager, das gezielt für Lagerungsstellen mit auftretenden Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern konstruiert ist. Die sphärische Hohlkugellaufbahn im Außenring erlaubt das freie Einstellen der beiden Kugelreihen im laufenden Betrieb. Gefertigt aus dem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, weist dieses Lager eine Bohrung von 90 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm sowie eine Breite von 30 mm auf. Es ist für Lagerungsstellen vorgesehen, die auf Standardtoleranzen nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 ausgelegt sind.
Das Pendelkugellager 1218 kommt vorrangig bei Konstruktionen zum Tragen, bei denen fertigungsbedingte Fluchtungsfehler oder elastische Wellendurchbiegungen zwischen Gehäuse und Welle auftreten können. Durch den winkelbeweglichen Innenring gleicht die Lagerung Schiefstellungen kontinuierlich aus, ohne dass zusätzliche Reibungsverluste die Drehung hemmen. Dies schützt die Kontaktzonen vor übermäßigen Kantenpressungen. Typische Einsatzfelder finden sich in langen Wellensträngen sowie rotierenden Baugruppen des allgemeinen Maschinen- und Anlagenbaus.
Die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine flexible Schmierstoffversorgung über ein externes Gehäusesystem, wahlweise mit Schmierfett oder Schmieröl. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand und ist für den weiten Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Um die Laufflächen aus 100Cr6-Wälzlagerstahl vor vorzeitigem Verschleiß zu schützen, ist bei dieser offenen Ausführung eine vorgeschaltete Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit vorzusehen.
Ein Pendelkugellager dieser Bauart besitzt zwei Kugelreihen und eine gemeinsame hohlkugelige Außenringlaufbahn. Es nimmt radiale Lasten auf und gleicht statische sowie dynamische Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse aus. Bei den Abmessungen 90x160x30 mm arbeitet das Lager mit zylindrischer Bohrung und normaler Radiallagerluft.
Die Ausführung verfügt über einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm sowie eine Baubreite von 30 mm. Diese Dimensionen folgen den genormten Wälzlager-Hauptabmessungen. Vor dem Einbau sind Gehäusesitz und Wellensitz auf Übereinstimmung mit diesen Parametern abzustimmen.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand und verhindert die gegenseitige Berührung der Kugeln. Die Konstruktion verbindet geringes Eigengewicht mit stabiler Führung. In Verbindung mit dem Wälzlagerstahl 100Cr6 deckt der Käfig den spezifizierten Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ab.
Offene Wälzlager verfügen über keine Dichtscheiben und eignen sich für Gehäusekonstruktionen, die eine zentrale Schmierstoffversorgung mit Fett oder Öl nutzen. Diese Bauart erzeugt keinen zusätzlichen Reibungswiderstand durch Schleifdichtungen. Die Abdichtung gegen Verunreinigungen und Feuchtigkeit erfolgt bei diesem Lager über die umgebende Gehäusekonstruktion.
Die Kennzeichnung nach Toleranzklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1) definiert die Normaltoleranzen für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit von Wälzlagern. Sie dient der passgenauen Montage auf Standardwellen und in handelsüblichen Gehäusebohrungen. Diese Einstufung erfüllt die Anforderungen gängiger Industrieanwendungen im allgemeinen Maschinenbau.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet die Standard-Lagerluftgruppe für reguläre Betriebsbedingungen und gängige Passungsauslegungen. Dieses definierte Radialspiel gleicht geringe Maßänderungen infolge betriebsbedingter Erwärmung aus. Bei extrem festen Passungssitzen oder starken Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring kann eine abweichende Lagerluftgruppe erforderlich sein.
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