NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,85 € | 16,19 € |
| 25 | 1,70 € | 15,34 € |
| 50 | 2,56 € | 14,48 € |
Das Pendelkugellager 1207 von NKE Steyr mit den Abmessungen 35x72x17 mm gleicht Fluchtungsfehler aus und bewältigt vielseitige radiale Belastungen.
Das Pendelkugellager 1207 ist ein zweireihiges Wälzlager der Standardausführung mit zylindrischer 35-mm-Bohrung. Durch die hohlkugelige Laufbahn im Außenring stellt sich das Lager bei Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern selbsttätig ein. NKE Steyr fertigt diese Einheit aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6, was eine hohe Formstabilität unter Last unterstützt. Sie erhalten ein betriebsbewährtes Bauteil für Konstruktionen, bei denen Welle und Gehäuse nicht exakt zueinander fluchten.
Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie bei Konstruktionen mit längeren Wellen oder getrennten Gehäusen. Überall dort, wo elastische Durchbiegungen der Welle auftreten oder fertigungsbedingte Fluchtungsfehler zwischen Lagersitzen vorliegen, spielt diese Bauform ihre Stärken aus. Die zwei Kugelreihen nehmen radiale Kräfte auf und bewältigen zusätzlich geringe Axialkräfte in beiden Richtungen. Konstrukteure nutzen diesen Lagertyp daher gern als Fest- oder Loslager in Schiefstellung gefährdeten Systemen.
Dieses Lager besitzt keine integrierten Dichtscheiben. Dadurch wählen Sie das Schmiermittel, Schmierfett oder Schmieröl, passend zu Ihrem System frei aus und führen Nachschmierungen flexibel durch. Der eingebaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise und hält mechanischen Beanspruchungen im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad stand. Gefertigt in der Toleranzklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1) und mit normaler Radiallagerluft, fügt sich das Bauteil in gängige Passungssysteme ein.
Im Gegensatz zu starren Rillenkugellagern verfügt das Pendelkugellager über eine gemeinsame sphärische Laufbahn im Außenring. Dadurch lässt sich der Innenring mitsamt den beiden Kugelreihen winklig verstellen. Es gleicht Wellendurchbiegungen sowie Fluchtungsfehler zwischen Gehäusebohrungen selbstständig aus, ohne dass übermäßige Kantenpressungen an den Laufbahnen entstehen.
Mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm sowie einer Breite von 17 mm definiert das Lager den benötigten Bauraum auf Welle und Gehäuse. Die Fertigungstoleranzen von Innen- und Außenring entsprechen der Standard-Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1.
Die offene Bauart ermöglicht eine direkte Schmierung über den umgebenden Gehäuseraum, beispielsweise im Ölbad oder über Zentralschmieranlagen. Gleichzeitig minimiert der Verzicht auf schleifende Dichtlippen das Reibmoment im Lager. Um das Eindringen von Schmutz zu verhindern, erfordert dieses Lager eine externe Abdichtung des Gehäuses.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Die Maßhaltigkeit der Ringe aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und die Stabilität des Stahlblechkäfigs bleiben in dieser Spanne erhalten. Ausschlaggebend für die tatsächliche Einsatzgrenze ist stets die Temperaturbeständigkeit des von Ihnen gewählten Schmierstoffs.
Der Stahlblechkäfig hält die Kugeln der beiden Reihen auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das reduziert die innere Reibung und die Wärmeentwicklung während des Betriebs. Durch das geringe Eigengewicht des Blechkäfigs bleiben zudem die Trägheitskräfte bei wechselnden Drehzahlen gering.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das standardmäßige innere Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieses Spiel ist so abgestimmt, dass nach dem Einpressen auf die Welle sowie unter gewöhnlicher Betriebserwärmung ein leichtgängiger Lauf ohne unzulässige Verspannungen erhalten bleibt.
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