NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 12,86 € | 244,33 € |
| 5 | 25,72 € | 231,47 € |
Das Pendelkugellager 2318 -K (90x190x64 mm) gleicht Schiefstellungen aus und wird mit seiner konischen Bohrung bevorzugt auf Spannhülsen montiert.
Das Pendelkugellager 2318 -K ist ein zweireihiges Wälzlager für beanspruchte Industrieanwendungen. Es verfügt über eine gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring, wodurch sich der Innenring mitsamt den Kugelkränzen im Betrieb einpendeln kann. Diese Konstruktion aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gleicht Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen eigenständig aus. Als offene Ausführung ohne Dichtung arbeitet das Lager in öl- oder fettgeschmierten Gehäusen im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad.
Dieses zweireihige Lager bewährt sich vor allem auf langen Wellen, bei denen elastische Durchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Gehäusestellen auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich bei Anwendungen mit Wellendurchbiegungen oder größeren Stützweiten im allgemeinen Maschinenbau. Durch die offene Bauform erreicht das Schmiermittel die Wälzkörper und den Stahlblechkäfig ohne Behinderung. Das Lager nimmt vorwiegend Radialkräfte auf und ermöglicht dank der Punktberührung der Kugeln einen reibungsarmen Lauf bei mittleren Drehzahlen.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine kegelige Bohrung mit dem Standardkegel 1:12. Diese Ausführung erleichtert die Befestigung auf zylindrischen Wellen mittels passender Spann- oder Abziehhülsen. Beim axialen Verschieben auf dem Kegelsitz verringert sich die normale Radiallagerluft, was bei der Montage messtechnisch überwacht werden sollte. Da das Lager offen ausgeführt ist, übernehmen externe Gehäusedichtungen den Schutz vor Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust.
Das Pendelkugellager besitzt einen Bohrungsdurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 190 mm und eine Baubreite von 64 mm. Die Innenbohrung verjüngt sich im Kegelverhältnis 1:12. Durch diese Abmessungen nimmt die Baureihe 23 hohe Radiallasten im Maschinenbau auf.
Das Zeichen K signalisiert eine konische Bohrung mit dem Steigungsverhältnis 1:12. Der Innendurchmesser nimmt über die Lagerbreite gleichmäßig zu. Dies ermöglicht die Direktmontage auf konischen Wellenzapfen oder die flexible Befestigung auf glatten Wellen unter Verwendung genormter Spannhülsen.
Das Lager wird mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Beim axialen Aufpressen des kegeligen Innenrings auf eine Hülse oder Welle weitet sich der Innenring, was das radiale Lagerspiel messbar verringert. Die Kontrolle des Restspiels erfolgt während des Einbaus üblicherweise mit einer Fühlerlehre.
Offene Pendelkugellager besitzen keine Deck- oder Dichtscheiben, was eine freie Zirkulation von Schmierfett oder Schmieröl gestattet. Zudem erlaubt diese Bauform das direkte Messen der Lagerluft beim Montieren. Die Abdichtung gegen Umgebungseinflüsse wird konstruktiv über das umgebende Lagergehäuse gelöst.
Der verbaute Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung. Stahlblech bietet ein geringes Gewicht bei hoher mechanischer Stabilität. Das Material harmoniert mit dem Betriebstemperaturbereich des Lagers von -30 bis +150 Grad.
Das Pendelkugellager ist in der Toleranzklasse P0 bzw. PN gefertigt, was im US-amerikanischen Raum ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz erfüllt die Standardanforderungen an Lauf- und Maßgenauigkeit im allgemeinen Industrie- und Anlagenbau vollständig.
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