NKE
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Das Pendelkugellager 2208 -K-2RS-TV mit den Maßen 40x80x23 mm gleicht Winkelfehler aus und schützt dank 2RS-Dichtung vor Verunreinigungen.
Das zweireihige Pendelkugellager 2208 -K-2RS-TV von NKE Steyr ist für Lagerungen konzipiert, bei denen Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler auftreten können. Dank der gemeinsamen hohlkugeligen Laufbahn im Außenring stellt sich das Wälzlager selbsttätig ein. Das Bauteil verfügt über eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 sowie einen Polyamidkäfig. Mit den Hauptabmessungen von 40 mm Bohrung, 80 mm Außendurchmesser und 23 mm Breite erfüllt es die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 für industrielle Anwendungen.
Dieses zweireihige Wälzlager eignet sich vor allem für Wellenführungen, bei denen Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle ausgeglichen werden müssen. Durch den zulässigen Winkelausgleich wirkt die Bauform Kantenpressungen bei elastischer Durchbiegung der Welle unter radialer Belastung entgegen.
Eingesetzt wird das Lager bevorzugt in industriellen Maschinenkonstruktionen, bei denen Wellen elastischen Durchbiegungen unterliegen. Die beidseitig schleifenden 2RS-Dichtungen schützen den Innenraum vor dem Eindringen von Staub und Feuchtigkeit.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Bohrung mit einem Kegel 1:12, die eine direkte Montage auf konischen Wellensitzen oder mithilfe einer passenden Spannhülse auf glatten zylindrischen Wellen ermöglicht. Über das axiale Verschieben stellen Sie die erforderliche Radialluft passgenau ein.
Der Polyamidkäfig sorgt für geringe Massenkräfte und hohe Laufruhe im zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius. Zudem ist die Ausführung mit normaler Radiallagerluft gefertigt und aus widerstandsfähigem Wälzlagerstahl 100Cr6 hergestellt.
Beidseitig angebrachte, schleifende Berührungsdichtungen aus elastomerem Werkstoff schützen das Lagerinnere vor dem Eindringen von Feuchtigkeit sowie Schmutzpartikeln und halten das Schmierfett im Wälzraum. Dadurch reduziert sich der Wartungsaufwand im laufenden Betrieb verglichen mit offenen Lagervarianten.
Lager mit dem Kennbuchstaben K besitzen eine kegelige Innenbohrung im Verhältnis 1:12. Sie werden üblicherweise mithilfe einer passenden Spann- oder Abziehhülse auf zylindrischen Wellen fixiert oder direkt auf kegelig gefertigte Wellenzapfen montiert. Die feste Passung lässt sich über den axialen Verschiebeweg und die resultierende Reduzierung der Radialluft kontrollieren.
Für dieses Lager aus Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Polyamidkäfig und 2RS-Dichtungen ist ein Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius spezifiziert. Innerhalb dieser thermischen Spanne behalten die Kunststoffdichtungen ihre Flexibilität und der Polyamidkäfig seine mechanische Formstabilität im industriellen Einsatz.
Im Gegensatz zu Rillenkugellagern besitzt der Außenring eine durchgehende, hohlkugelig gestaltete Lauffläche für beide Kugelreihen. Diese Konstruktion erlaubt es dem Innenring samt Kugelkränzen, sich relativ zum Außenring schrägzustellen. Statische Bauungenauigkeiten oder dynamische Wellendurchbiegungen gleicht das Lager so selbsttätig aus, ohne die Wälzkörper punktuell zu überlasten.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 40 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm und einer Breite von 23 mm entspricht das Lager den standardisierten Hauptabmessungen. Diese Dimensionen bieten ausreichend Raum für die zweireihige Ausführung der Wälzkörper sowie die beidseitig integrierten Berührungsdichtungen.
Als P0 (auch Normaltoleranz PN oder ABEC 1 genannt) wird die Standardgenauigkeit für Maßhaltigkeit, Rundlauf und Planlauf des Wälzlagers bezeichnet. Diese Ausführung deckt die Anforderungen der meisten industriellen Maschinenkonstruktionen und Getriebe zuverlässig ab, ohne dass engere Präzisionsklassen erforderlich sind.
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