ZEN
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Das Pendelkugellager 2318 von ZEN (90x190x64 mm) gleicht Schiefstellungen flexibel aus und eignet sich für anspruchsvolle Radiallasten in Industrieanlagen.
Das Pendelkugellager 2318 von ZEN ist ein zweireihiges Wälzlager mit hohlkugeliger Außenring-Laufbahn, das Winkelfehler und Wellendurchbiegungen eigenständig ausgleicht. Mit einer Bohrung von 90 mm, einem Außendurchmesser von 190 mm sowie einer Breite von 64 mm nimmt dieses Wälzlager vorwiegend radiale Belastungen auf. Die offene Konstruktion aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 erlaubt eine flexible Schmierstoffwahl und erleichtert die Wartung im laufenden Betrieb.
Dieses Pendellager eignet sich vor allem für Lagerstellen auf langen Wellen, bei denen Durchbiegungen oder Montageungenauigkeiten auftreten können. Typische Einsatzbereiche finden sich bei langen Wellenführungen sowie im allgemeinen Maschinenbau. Durch die zwei Kugelreihen verteilt das Bauteil radiale Kräfte gleichmäßig auf die Laufbahnen. Instandhalter nutzen diese Lagerform gezielt, um Reibung und vorzeitigen Verschleiß bei unvermeidbaren Wellenverlagerungen wirksam zu verringern.
Die offene Ausführung des Lagers besitzt keine integrierten Dichtungen. Daher erfordert der Einsatz eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit sowie ein passendes Schmiermittel. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius. Die normale Radiallagerluft bietet bei üblichen Passungswahlen und Standard-Betriebstemperaturen das passende Betriebsspiel. Mit der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht das Lager gängigen Industriestandards.
Mit einem Innendurchmesser von 90 mm, einem Außendurchmesser von 190 mm und einer Gesamtbreite von 64 mm verfügt das Bauteil über genormte Hauptabmessungen. Es ist zweireihig mit zylindrischer Bohrung ausgeführt. Dadurch lässt sich das Lager direkt in passende Standardgehäuse oder auf zylindrische Wellensitze montieren.
Die Ausgleichsfunktion beruht auf der durchgehend hohlkugelig geschliffenen Laufbahn im Außenring. Beide Kugelreihen können sich gemeinsam mit dem Innenring innerhalb dieser Kugelfläche frei einstellen. Dadurch gleicht das Lager Schiefstellungen sowie betriebsbedingte Wellendurchbiegungen selbsttätig aus, ohne dass zusätzliche Kantenpressungen an den Wälzkörpern entstehen.
Normale Lagerluft beschreibt das standardmäßige Radialspiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Dieser Spielraum ist so ausgelegt, dass nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Erreichen der Betriebstemperatur ein reibungsarmer Lauf erhalten bleibt. Besondere Vorkehrungen für extremes thermisches Spiel sind hier nicht erforderlich.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Diese Spanne wird durch den formstabilen Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie den temperaturunempfindlichen Stahlblechkäfig ermöglicht. Bei der Wahl des Schmierstoffs müssen Konstrukteure darauf achten, dass das gewählte Fett oder Öl für die anfallende Betriebstemperatur freigegeben ist.
Offene Wälzlager verzichten auf integrierte Dichtscheiben, um eine direkte Zirkulation von externem Schmierfett oder Schmieröl zu erlauben. Diese Bauform reduziert das interne Reibmoment und erleichtert die Spülung sowie Nachschmierung im Gehäuse. Zum Schutz vor Feststoffpartikeln und Feuchtigkeit muss die Lagerstelle über eine externe Dichtung am Lagergehäuse geschützt werden.
Die Ringe und Wälzkörper bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6, der eine hohe Druckfestigkeit und Formstabilität aufweist. Als Führungselement dient ein gestanzter Stahlblechkäfig, der die beiden Kugelreihen auf gleichmäßigem Abstand hält. Die Fertigung erfolgt nach der normalen Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 für den universellen Einsatz im Maschinenbau.
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