ZEN
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Das zweireihige Pendelkugellager 2217 von ZEN mit den Maßen 85x150x36 mm gleicht Schiefstellungen aus und eignet sich für anspruchsvolle Radiallasten.
Das Pendelkugellager 2217 ist ein zweireihiges Wälzlager für Industrieanwendungen, bei denen Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen an der Welle auftreten können. Dank der durchgehenden, hohlkugeligen Laufbahn im Außenring stellen sich die beiden Kugelreihen winkelbeweglich ein. Dieses Modell von ZEN besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und besitzt eine zylindrische Bohrung in Standardausführung. Es nimmt primär radiale Kräfte bei gleichzeitig moderaten axialen Belastungen auf.
Dieses zweireihige Lager bewährt sich in Konstruktionen, bei denen elastische Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen Lagersitzen kompensiert werden müssen. Typische Einsatzfelder liegen in Wellenlagerungen mit größeren Stützweiten oder fertigungsbedingten Fluchtungsungenauigkeiten. Da das Bauteil Winkelfehler im Betrieb selbsttätig ausgleicht, mindert es unzulässige Kantenpressungen und reduziert Reibungsverluste an den Kontaktstellen. Das offene Design erlaubt zudem die Schmierstoffversorgung über ein vorhandenes Öl- oder Fettsystem.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper mit gleichmäßigem Abstand und hält den Reibungswiderstand gering. Die offene Bauart ohne Dichtscheiben ermöglicht einen weiten Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius. Gefertigt nach Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) verfügt das Bauteil über normale Radiallagerluft. Bei dieser offenen Variante ist im Gehäuseumfeld auf eine funktionierende externe Abdichtung sowie Schmierstoffversorgung zu achten.
Zwei Kugelreihen teilen sich eine gemeinsame hohlkugelige Außenring-Laufbahn. Diese Geometrie erlaubt das freie Einstellen des Innenrings, wodurch Schiefstellungen und Durchbiegungen der Welle im Betrieb ohne übermäßige Kantenpressung ausgeglichen werden.
Mit einer Innenbohrung von 85 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm und einer Gesamtbreite von 36 mm entspricht das Bauteil standardisierten Industrieabmessungen für den passgenauen Einbau in bestehende Lagersitze.
Die ungehinderte Schmierstoffzirkulation steht bei offenen Lagern im Vordergrund. Schmieröle oder externe Schmierfette gelangen direkt an die Kontaktflächen zwischen Laufbahnen und Kugeln, was bei geschmierten Getrieben oder ölbetriebenen Gehäusesystemen erforderlich ist.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Maßgebend für die thermische Belastbarkeit sind hierbei der verwendete Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie die thermische Eignung des eingesetzten Schmierstoffs.
Die Klassifizierung nach P0 beziehungsweise Normaltoleranz (PN) sowie ABEC 1 definiert die standardisierte Maß- und Laufgenauigkeit von Wälzlagern. Sie bildet die gebräuchliche Norm für industrielle Anwendungen und passt zu regulären Passungsauslegungen im Maschinenbau.
Der Stahlblechkäfig zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher mechanischer Festigkeit aus. Er führt die Kugeln gleichmäßig auf Abstand und widersteht im Betrieb typischen Erschütterungen sowie thermischen Belastungen bis +150 Grad Celsius.
ZEN (SHANGHAI) TRADING CO.,LTD
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