SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 11,06 € | 210,16 € |
| 5 | 22,13 € | 199,09 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 1316 K von SKF mit konischer Bohrung gleicht Fluchtungsfehler aus und misst 80x170x39 mm.
Das Pendelkugellager 1316 K ist ein offenes, zweireihiges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6). Die durchgehende, hohlkugelige Laufbahn im Außenring ermöglicht das Auswinkeln der beiden Kugelreihen bei Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern. SKF fertigt dieses Modell mit einem Stahlblechkäfig sowie normaler Radiallagerluft. Das Lager deckt einen Temperatureinsatz von -30 bis +150 Grad Celsius ab und eignet sich für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager vor allem dort, wo Wellen elastisch nachgeben oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagersitzen auftreten. Die sphärische Laufbahn im Außenring fängt Schiefstellungen dynamisch ab, ohne dass es zu Kantenpressungen an den Wälzkörpern kommt. Das Bauteil nimmt vorrangig radiale Belastungen sowie geringe Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Durch die offene Bauweise lässt sich das Wälzlager flexibel in geschmierte Gehäusekonstruktionen integrieren.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet die kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage auf abgestuften Wellen oder zylindrischen Wellensitzen mithilfe einer Spann- oder Abziehhülse. Über den axialen Verschiebeweg beim Aufpressen stellen Sie die verbleibende Radiallagerluft gezielt ein. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 bietet dabei eine genaue Maßhaltigkeit für den maschinenbaulichen Standardeinsatz.
Dieses zweireihige Lager besitzt eine gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring. Dadurch gleicht es Winkelfehler zwischen Innen- und Außenring selbsttätig aus. Die Kennzeichnung K steht für eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Zusammen mit dem Stahlblechkäfig und Wälzlagerstahl 100Cr6 eignet es sich für vielseitige Industrieanwendungen.
Mit einer Bohrung von 80 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm und einer Breite von 39 mm entspricht das Lager den Standardabmessungen. Da es sich um eine konische Innenringbohrung handelt, bezieht sich das Nennmaß der Bohrung auf den theoretisch kleinsten Durchmesser des Kegelsitzes.
Lager mit konischer Innenbohrung werden wahlweise direkt auf einen kegeligen Wellenzapfen oder mittels Adapterhülse auf glatte Wellen montiert. Beim axialen Verschieben auf dem Kegel weitet sich der Innenring, wodurch sich das Lagerspiel verringert. Die Kontrolle der Luftminderung dient Monteuren als Maß für den korrekten Festsitz.
Die offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine freie Wahl des Schmiermediums, etwa durch Ölbad- oder Zentralschmieranlagen im umgebenden Lagergehäuse. Gleichzeitig ermöglicht sie ein ungehindertes Ausschwenken des Innenrings bei Schiefstellungen. Die Lagerstelle benötigt daher eine externe Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Das Wälzlager ist für Umgebungstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad Celsius ausgelegt. Der eingebaute Stahlblechkäfig und das Material 100Cr6 bleiben in diesem Arbeitsbereich formstabil. Achten Sie bei der Inbetriebnahme darauf, dass der gewählte externe Schmierstoff für die jeweils vorherrschenden Betriebstemperaturen geeignet ist.
Das Lager verfügt ab Werk über die normale Radiallagerluft nach Standardtoleranz. Bei Lagern mit konischer Innenbohrung verringert sich dieses Spiel beim Aufpressen auf den kegeligen Sitz. Dieser Vorgang muss bei der Montage berücksichtigt werden, damit im Betrieb die erforderliche Beweglichkeit der Wälzkörper erhalten bleibt.
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