NKE
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Das Pendelkugellager 2210 -K-2RS-TV-C3 von NKE Steyr misst 50x90x23 mm, gleicht Fluchtungsfehler aus und verfügt über eine konische Bohrung mit beidseitiger 2RS-Dichtung.
Das Pendelkugellager 2210 -K-2RS-TV-C3 ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer gemeinsamen hohlkugeligen Laufbahn im Außenring. Diese sphärische Geometrie ermöglicht es dem Lager, Schiefstellungen sowie Durchbiegungen der Welle im laufenden Betrieb selbsttätig auszugleichen. Zwei beidseitig schleifende Dichtungen (2RS) schützen den Innenraum vor dem Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit. Ein formstabiler Polyamidkäfig führt die beiden Kugelreihen im vorgegebenen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius.
Das zweireihige Wälzlager kommt bevorzugt bei Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen herstellungs- oder montagebedingte Fluchtungsfehler zwischen den Gehäusen sowie elastische Wellendurchbiegungen auftreten. Durch die sphärisch geformte Außenringlaufbahn stellt sich der Kugelkäfigsatz winkelbeweglich auf Verkippungen ein, ohne dass unzulässige Kantenpressungen oder Reibungsverluste entstehen. Die beidseitig schleifenden Berührungsdichtungen bewahren die inneren Laufbahnen und Wälzkörper auch unter staubbehafteten Umgebungsbedingungen vor vorzeitigem Verschleiß durch Fremdpartikel.
Das Nachsetzzeichen K verweist auf eine kegelige Innenbohrung im Steigungsverhältnis 1:12. Diese Bauform gestattet die Montage auf zylindrischen Wellen unter Verwendung einer Spannhülse oder unmittelbar auf einem passend konisch bearbeiteten Wellenzapfen. Die vergrößerte Radiallagerluft C3 dient dazu, die montagebedingte Spielreduzierung auszugleichen, die beim axialen Aufschieben auf den Kegelsitz entsteht. Auf diese Weise verbleibt nach dem Einbau das für den Betrieb notwendige radiale Betriebsspiel.
Die Abmessungen betragen 50 mm Bohrungsdurchmesser, 90 mm Außendurchmesser und 23 mm Baubreite bei einem kegeligen Bohrungsverlauf im Verhältnis 1:12. Ausgeführt in der Toleranzklasse Normal (P0 / ABEC 1), fügt sich das Wälzlager passgenau in genormte Gehäusesitze ein.
Die kegelige Innenbohrung mit dem Kennzeichen K gestattet die Befestigung auf glatten Wellen mittels Spannhülsen oder direkt auf kegeligen Wellensitzen. Über den axialen Aufschiebeweg lässt sich das radiale Lagerspiel sowie der Festsitz auf der Welle bei der Montage justieren.
Die beidseitig schleifende Berührungsdichtung aus Elastomer liegt direkt an den Innenringschultern an. Sie schirmt die Laufbahnen gegen das Eindringen von Staub, Feuchtigkeit sowie festen Partikeln ab. Gleichzeitig hält sie das Schmiermittel im Lagerinneren zurück und schützt die Kontaktzonen vor vorzeitigem Verschleiß.
Das Kurzzeichen C3 bezeichnet eine über der Normalausführung liegende Radiallagerluft. Beim Aufschieben des kegeligen Innenrings auf die Welle weitet sich dieser auf, wodurch sich das Lagerspiel verringert. Die C3-Ausführung dient dazu, dass auch nach dem Aufpressen ausreichend Radialspiel für den thermisch unbedenklichen Lauf verbleibt.
Der durch das Nachsetzzeichen TV ausgewiesene Polyamidkäfig zeichnet sich durch ein niedriges Eigengewicht und gute Geräuschdämpfung aus. Er führt die Kugelreihen reibungsarm im spezifizierten Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius.
Ringe und Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser gehärtete Werkstoff weist eine hohe Festigkeit sowie Verschleißbeständigkeit auf und ist für hohe Beanspruchungen durch die rollende Reibung der Wälzkörper ausgelegt.
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