NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 6,47 € | 122,85 € |
| 20 | 12,93 € | 116,39 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 1316 von NKE Steyr gleicht Fluchtungsfehler aus und eignet sich mit 80x170x39 mm für anspruchsvolle Wellenlagerungen.
Das Pendelkugellager 1316 von NKE Steyr ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit zylindrischer Bohrung. Durch die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring können Innenring und Kugelsatz im Betrieb pendeln. Diese Bauweise kompensiert Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen ohne nennenswerten Mehrverschleiß. Mit einer Bohrung von 80 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm sowie einer Breite von 39 mm nimmt das Bauteil vorwiegend radiale Belastungen auf.
Konstrukteure setzen dieses Lager überall dort ein, wo elastische Verformungen der Welle oder montagebedingte Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen mit langen Wellen sowie im allgemeinen Maschinenbau bei auftretenden Schiefstellungen. Dank des Stahlblechkäfigs führt das Lager die beiden Kugelreihen auch bei wechselnden Betriebsbedingungen sicher. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius und deckt viele industrielle Umgebungsbedingungen ab.
Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, müssen Schmierstoffversorgung und Schutz vor Verunreinigungen über das umliegende Gehäuse erfolgen. Sie können das Bauteil wahlweise mit Öl oder Fett betreiben. Das Lager verfügt über normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1). Für Instandhalter und Einkäufer bedeutet das standardisierte Passmaße nach Industrienorm, was den Austausch bei geplanten Revisionen erleichtert.
Das Pendelkugellager weist einen Innendurchmesser (Bohrung) von 80 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm und eine Breite von 39 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellensitzen und in standardisierten Lagergehäusen im Maschinenbau.
Zwei Kugelreihen rollen auf getrennten Innenringrillen und einer gemeinsamen sphärischen Außenringlaufbahn ab. Durch diese Geometrie bleibt das Lager winkelbeweglich. Es gleicht Wellendurchbiegungen und Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring dynamisch aus, ohne dass es zu Kantenspannungen oder vorzeitigem Ausfall kommt.
Als offene Lagerausführung besitzt das Produkt keine herstellerseitigen Dichtscheiben. Die Schmierung erfolgt über das jeweilige Gehäusesystem, wahlweise mit Fett oder Schmieröl. Gehäusedichtungen müssen die Lagerstelle extern gegen Schmutzeintrag und das Austreten des Schmierstoffs absichern.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das werksseitige interne Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie ist auf Standardpassungen und übliche Betriebstemperaturen ausgelegt. Nach dem Aufpressen des Innenrings auf die Welle verbleibt ausreichend Betriebsspiel für einen leichten, reibungsarmen Lauf.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad Celsius ausgelegt. Der Werkstoff 100Cr6 und der geführte Stahlblechkäfig bieten in dieser Temperaturspanne eine hohe Formstabilität. Bei der Auslegung ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel für dieselben Temperaturen geeignet ist.
Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert die gegenseitige Berührung der Kugeln. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher Festigkeit aus und ist für Schwingungen sowie Stoßbelastungen ausgelegt.
NKE AUSTRIA GmbH
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