FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 23,73 € | 450,89 € |
| 3 | 47,46 € | 427,16 € |
Das Pendelkugellager 2317 -K-M von FAG gleicht mit konischer 85-mm-Bohrung Fluchtungsfehler aus und nimmt radiale Belastungen im Maschinenbau zuverlässig auf.
Das Pendelkugellager 2317 -K-M von FAG zeichnet sich durch seine Fähigkeit aus, Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb selbsttätig auszugleichen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), verfügt dieses Lager über eine gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring. Mit den Abmessungen 85 mm Bohrung, 180 mm Außendurchmesser und 60 mm Breite eignet sich die Ausführung für industrielle Anwendungen. Der Standard-Innenring dient der stabilen Führung der rotierenden Bauteile im Gehäuse.
Das Pendelkugellager 2317 -K-M kommt vor allem dort zum Tragen, wo Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen Lagersitzen auftreten. Typische Einsatzbereiche sind industrielle Wellenlagerungen mit größeren Lagerabständen, bei denen elastische Verformungen zu erwarten sind. Durch die winkelbewegliche Bauform rotiert das Wälzlager auch bei Winkelfehlern reibungsarm weiter. Es nimmt Radialkräfte auf, führt die Welle und beugt kantenbelastungsbedingtem Verschleiß vor.
Die Ausführung mit dem Nachsetzzeichen K besitzt eine konische Bohrung, die zur Montage auf einer passenden Spannhülse oder direkt auf kegeligen Wellenzapfen dient. Dieses System erleichtert die axiale Positionierung sowie den Ausbau bei Wartungsarbeiten. Beim Aufschieben verringert sich das radiale Lagerspiel messbar, wodurch sich der Festsitz auf der Welle kontrolliert einstellen lässt. Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 für genormte Maßhaltigkeit im täglichen Betrieb.
Ein Pendelkugellager gleicht Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig aus. Dank der hohlkugeligen Außenringlaufbahn stellen sich die Kugeln bei Durchbiegungen frei ein. Dadurch entstehen selbst bei leichten Schiefstellungen keine schädlichen Kantenspannungen, was die Betriebssicherheit im Maschinenbau maßgeblich unterstützt.
Dieses Lager weist einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Breite von 60 mm auf. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen des Lagers. Vor dem Einbau sind der vorhandene Einbauraum sowie die passende Wellengeometrie zu prüfen.
Das Nachsetzzeichen K verweist auf eine kegelig geformte Lagerbohrung. Lager dieser Bauart montieren Anwender vorzugsweise mithilfe einer Spann- oder Abziehhülse auf zylindrischen Wellen oder direkt auf einem konischen Sitz. Dies erlaubt ein präzises Einstellen des Lagerspiels während des Aufschiebens.
Ringe und Wälzkörper sind aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Verschleißfestigkeit, Belastbarkeit und Formstabilität aus. Er bildet die metallurgische Grundlage für langlebige Radiallager im Dauereinsatz und trägt zum Schutz der Laufbahnen vor vorzeitiger Ermüdung bei.
Die Toleranzklasse P0 (auch Normaltoleranz PN oder ABEC 1 genannt) definiert die Standardgenauigkeit für industrielle Wälzlager. Sie deckt die Anforderungen des allgemeinen Maschinen- und Anlagenbaus bezüglich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit vollständig ab. Dadurch lässt sich das Lager problemlos in genormte Gehäuse und Wellensitze einpassen.
Der Außenring verfügt innen über eine durchgehende sphärische Kugellaufbahn. Bei Wellenneigung schwenkt der Innenring mitsamt den Kugeln innerhalb dieser Bahn aus. Dies verhindert das Auftreten von Kantenpressungen und trägt dazu bei, dass das Lager auch unter Durchbiegungen ruhig läuft.
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