NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 17,88 € | 160,89 € |
Das NTN Pendelkugellager 2314 S (70x150x51 mm) gleicht Fluchtungsfehler aus und nimmt radiale Belastungen im offenen Betrieb auf.
Das NTN Pendelkugellager 2314 S ist ein zweireihiges Wälzlager aus klassischem 100Cr6-Wälzlagerstahl mit 70 mm Bohrung, 150 mm Außendurchmesser sowie 51 mm Breite. Durch die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring pendeln Innenring und Kugelkränze frei, was Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im Betrieb ausgleicht. Mit normaler Radiallagerluft und Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) führt dieses Bauteil Wellen auch bei Fluchtungsfehlern präzise bei mittleren bis schweren Beanspruchungen im Maschinenbau.
Konstruktionen mit langen Wellen oder getrennten Gehäusen erfordern Lager, die Schiefstellungen kompensieren. Der Einsatz empfiehlt sich vor allem dort, wo Durchbiegungen der Welle oder fluchtungsbedingte Abweichungen zwischen den Lagerstellen ausgeglichen werden müssen. Die zweireihige Ausführung nimmt vorwiegend radiale Kräfte auf und toleriert moderate axiale Lasten in beiden Richtungen. Typische Einsatzbereiche umfassen Lagerungen mit elastischen Wellenverläufen oder getrennten Stehlagergehäusen, bei denen starre Bauformen durch Fluchtungsfehler überlastet würden.
Dieses Lager verfügt über einen robusten Stahlblechkäfig und ist als offene Variante ausgeführt. Da keine integrierten Dichtscheiben den Schmierstofffluss behindern, binden Sie das Lager flexibel in bauseitige Öl- oder Fettschmiersysteme ein. Das offene Konzept gestattet einen Einsatz im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius. Die Umgebungskonstruktion benötigt externe Gehäusedichtungen, um das Eindringen von Schmutz zu verhindern und die Lebensdauer der Laufflächen zu unterstützen.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Breite von 51 mm. Diese Abmessungen bestimmen die konstruktiven Anschlussmaße der Lagerstelle. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellensitz sowie die Gehäusebohrung, damit die Passung zur Standardtoleranz P0 passt.
Die Kugeln beider Reihen laufen auf einer durchgehenden, hohlkugeligen Laufbahn des Außenrings. Dadurch kann sich die Einheit aus Innenring, Kugeln und Käfig winklig im Außenring verstellen. Diese Eigenschaft verhindert schädliche Kantenpressungen, falls die Welle unter Last durchfedert oder Gehäusebohrungen fertigungsbedingte Schiefstellungen aufweisen.
Die normale Radiallagerluft (oft als CN bezeichnet) definiert das werksseitige Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen vor dem Einbau. Diese Standardluft reicht für herkömmliche Passungen und gleichmäßige Betriebstemperaturen aus. Erst bei starken Presssitzen oder deutlichen Temperaturunterschieden zwischen Welle und Gehäuse wäre eine vergrößerte Lagerluftklasse erforderlich.
Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Der stabile Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der unempfindliche Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Maßhaltigkeit. Entscheidend für den Betrieb ist, dass der bauseits gewählte Schmierstoff ebenfalls für die vorherrschende Temperatur geeignet ist.
Da das Lager ab Werk ohne Dichtscheiben geliefert wird, erfordert es vor der Inbetriebnahme eine Schmierstoffzufuhr mit geeignetem Wälzlagerfett oder Getriebeöl. Das umschließende Gehäuse sollte über Labyrinth- oder Wellendichtringe verfügen, um Schmierverlust zu verhindern und das Eindringen von abrasiven Fremdkörpern abzuwehren.
Der zweireihige Käfig aus gepresstem Stahlblech führt die Wälzkörper präzise auf Abstand und verhindert ein gegenseitiges Berühren der Kugeln. Er zeichnet sich durch geringes Eigengewicht bei hoher mechanischer Festigkeit aus und widersteht den üblichen mineralischen sowie synthetischen Schmierstoffen im gesamten zulässigen Temperaturbereich.
NTN Wälzlager (Deutschland) GmbH
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