NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 4,80 € | 91,14 € |
| 20 | 9,59 € | 86,35 € |
Das Pendelkugellager 1314 von NKE Steyr gleicht Fluchtungsfehler bei Wellendurchbiegungen eigenständig aus und misst 70 x 150 x 35 mm.
Beim Pendelkugellager 1314 handelt es sich um ein zweireihiges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) mit zylindrischer Bohrung. Durch die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring stellt sich das Lager bei betriebsbedingten Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring selbsttätig ein. Das Fabrikat von NKE Steyr kommt ohne integrierte Dichtung aus. Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei normalen Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad Celsius.
Der Einsatz empfiehlt sich vor allem dort, wo elastische Wellen oder Gehäuseverformungen zu Fluchtungsfehlern führen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie bei Konstruktionen mit größeren Lagerabständen. Durch die Aufnahme radialer Kräfte und den dynamischen Ausgleich von Winkelfehlern trägt die Konstruktion dazu bei, Kantenpressungen an den Wälzkörpern zu vermeiden. Da das Lager offen ausgeführt ist, erfolgt die Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl über die Gehäusekonstruktion.
Für die Auslegung spielen die Abmessungen mit 70 mm Innendurchmesser, 150 mm Außendurchmesser und 35 mm Breite die zentrale Rolle. Die gefertigte Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht dem industriellen Standard für gängige Passungen. Dank der normalen Radiallagerluft bleibt das Betriebsspiel nach dem fachgerechten Aufpressen auf zylindrische Lagersitze erhalten. Bei der offenen Bauform ist eine geeignete Gehäuseabdichtung gegen Schmutzpartikel von außen vorzusehen.
Zwei Kugelreihen laufen auf einer gemeinsamen sphärischen Außenringlaufbahn, wodurch sich das Lager bei Schiefstellungen der Welle selbsttätig ausrichtet. Mit den Hauptabmessungen 70 mm Bohrung, 150 mm Außendurchmesser und 35 mm Breite nimmt diese Bauform überwiegend radiale Lasten auf und trägt dazu bei, betriebsbedingte Kantenpressungen zu vermeiden.
Der Käfig aus gepresstem Stahlblech trennt die Wälzkörper und hält das Lagergewicht gering. Er ist für den Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ausgelegt und mit üblichen Schmierstoffen auf Mineralöl- oder Synthetikbasis kompatibel.
Normale Lagerluft beschreibt das standardmäßige Radialspiel im Anlieferungszustand vor dem Einbau. Dieser Spielraum ist so gewählt, dass nach dem elastischen Aufweiten des Innenrings durch den Passungssitz auf der Welle genügend Betriebsspiel für einen reibungsarmen Lauf verbleibt.
Da das Produkt keine herstellerseitigen Dichtscheiben besitzt, wird die Lagerstelle im Gehäuse extern geschützt. Gehäusedeckel mit Radial-Wellendichtringen, Filzstreifen oder Labyrinthdichtungen mindern das Eindringen von Fremdkörpern und unterstützen den Verbleib des Schmiermittels im Lagerraum.
Das Wälzlager lässt sich mit Schmierfetten oder Schmierölen betreiben. Die Wahl hängt von der Drehzahl, der Betriebstemperatur und den Schmierintervallen der Gesamtanlage ab. Vor der ersten Inbetriebnahme ist eine entsprechende Erstbefettung oder die Anbindung an einen Ölkreislauf erforderlich.
Diese Kennzeichnung steht für die Standard-Toleranzklasse im Wälzlagerbereich. Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten liegen innerhalb der genormten Standardgrenzen, wodurch das Bauteil mit herkömmlichen Wellen- und Gehäusepassungen im Maschinenbau kompatibel ist.
NKE AUSTRIA GmbH
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