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Zweireihiges Pendelkugellager 1313-ektn9 von SKF Wälzlager mit konischer Bohrung 1:12, 140 mm Außendurchmesser und 33 mm Breite für winkelbewegliche Lagerungen.
Das Pendelkugellager 1313-ektn9 ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl, das Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig ausgleicht. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn stellen sich die beiden Kugelreihen im Betrieb winklig ein, um Kantenpressungen an den Wälzkörpern zu vermeiden. Die offene Bauform erlaubt eine flexible Schmierung über das Gehäusesystem, während der verbaute Polyamidkäfig einen geräuscharmen Lauf unterstützt. Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 °C ausgelegt.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen dieses Pendellager vor allem dort, wo Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagerstellen auftreten können. Typische Einsatzbereiche sind lange Wellenstränge, Getriebeausgänge oder Fördereinrichtungen mit separaten Stehlagergehäusen. Das Lager nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und toleriert betriebsbedingte Schiefstellungen des Innenrings gegenüber dem Außenring. Durch die normale Radiallagerluft eignet sich das Bauteil für gängige Passungsverhältnisse und Standardbetriebsbedingungen im Maschinenbau.
Die konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 ermöglicht eine direkte Montage auf kegeligen Wellenzapfen oder die Befestigung auf zylindrischen Wellen mittels Spann- oder Abziehhülse. Bei diesem Verfahren stellen Sie das Betriebsspiel feinfühlig über das axiale Verschieben auf dem Kegelsitz ein. Das erleichtert die Montage sowie spätere Wartungsarbeiten in schwer zugänglichen Maschinenbereichen. Da es sich um eine offene Ausführung handelt, sorgen passende Gehäusedichtungen für den Schutz vor Verunreinigungen.
Zwei Kugelreihen laufen auf einer gemeinsamen sphärischen Außenringlaufbahn, wodurch das Wälzlager Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen eigenständig ausgleicht. Das offene Bauteil besitzt eine konische Bohrung im Verhältnis 1:12, einen leichten Polyamidkäfig sowie normale Radiallagerluft und besteht aus Standard-Wälzlagerstahl für universelle Industrieanwendungen.
Das Lager verfügt über einen Außendurchmesser von 140 mm und eine Breite von 33 mm. Die Innenbohrung ist konisch mit einer Verjüngung von 1:12 ausgeführt. Vor der Montage sollten Sie den Lagersitz sowie die Maße der zugehörigen Montagehülse genau mit diesen Abmessungen abgleichen.
Die Befestigung erfolgt entweder direkt auf einem kegeligen Wellensitz oder unter Verwendung einer Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf einer glatten Welle. Durch das definierte axiale Aufschieben auf den Konus reduziert sich das Radialspiel, wodurch der gewünschte Festsitz und die passende Betriebslagerluft präzise eingestellt werden.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 °C. Innerhalb dieser Spanne behalten der Standard-Wälzlagerstahl und der Polyamidkäfig ihre mechanische Festigkeit. Bei der Auswahl des Schmierfetts oder Schmieröls sollten Sie darauf achten, dass dessen thermische Spezifikation zu diesem Arbeitsbereich passt.
Die normale Radiallagerluft kennzeichnet das genormte Grundspiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie trägt dazu bei, dass sich das Radialspiel nach dem sachgemäßen Aufpressen auf den Kegelsitz auf ein passendes Betriebsspiel verringert, ohne das Lager zu verspannen.
Als offenes Wälzlager ist das Modell für Einbauorte vorgesehen, an denen externe Dichtungen im umgebenden Gehäuse den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit übernehmen. Die offene Konstruktion ermöglicht eine freie Wahl des Schmierstoffs sowie das problemlose Nachschmieren im laufenden Instandhaltungsbetrieb.
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