NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 4,25 € | 80,73 € |
| 30 | 8,50 € | 76,48 € |
Das zweireihige NSK Pendelkugellager 1312 mit den Maßen 60x130x31 mm gleicht fertigungsbedingte Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus.
Das Pendelkugellager 1312 gehört zur Gruppe der selbstausrichtenden Wälzlager. Die Kugeln laufen im Außenring auf einer durchgehenden hohlkugeligen Laufbahn. Dank dieser Geometrie passt sich das Lager Winkelfehlern zwischen Welle und Gehäuse flexibel an. Das Bauteil besteht aus klassischem 100Cr6-Wälzlagerstahl, besitzt einen formstabilen Stahlblechkäfig und ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ausgelegt.
Dieses zweireihige Wälzlager gelangt vor allem dort zum Einsatz, wo elastische Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagerpositionen auftreten. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn vermeidet die Konstruktion störende Kantenpressungen an den Wälzkörpern. Dadurch bleibt die gleichmäßige Rotation auch bei Winkelfehlstellungen erhalten. Die zweireihige Bauweise stützt radiale Kräfte verlässlich ab und kompensiert geometrische Fluchtungsabweichungen unmittelbar im Wälzkörperkontakt.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtscheiben. Dadurch lässt sich das Schmiermittel, passendes Schmierfett oder Umlauföl, direkt auf das jeweilige Betriebsumfeld abstimmen. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die beiden Kugelreihen reibungsarm und vibrationsfest. In Kombination mit der normalen Radiallagerluft sowie der Standard-Toleranzklasse P0/ABEC 1 ist das Modell auf reguläre industrielle Einbausituationen ohne verengtes Lagerspiel ausgelegt. Der Standard-Innenring gewährleistet dabei den direkten zylindrischen Sitz auf der Welle.
Ein zweireihiges Wälzlager dieser Bauart besitzt eine gemeinsame kugelige Außenringlaufbahn. Diese Konstruktion erlaubt es dem Innenring samt Kugelkränzen, sich innerhalb des Gehäuses winkelbeweglich einzustellen. Dadurch gleicht das Lager Schiefstellungen und dynamische Wellendurchbiegungen selbstständig aus, ohne dass zusätzliche Reibung oder Kantenpressungen an den Laufbahnen entstehen.
Das Lager verfügt über eine zylindrische Bohrung von 60 mm Innendurchmesser, einen Außendurchmesser von 130 mm und eine Baubreite von 31 mm. Diese geometrischen Kennwerte dienen als Grundlage zur Auslegung der Welle und der umgebenden Gehäusebohrung im Maschinenbau.
Die normale Radiallagerluft umfasst das werkseitig definierte Radialspiel im unbelasteten Zustand vor der Montage. Sie ist für übliche Passungsverhältnisse vorgesehen. Nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Fügen ins Gehäuse stellt sich das verbleibende Betriebsspiel so ein, dass eine freie Drehbarkeit gegeben ist.
Die offene Bauform kommt ohne schleifende Deck- oder Dichtscheiben aus und minimiert das Reibungsmoment. Sie eignet sich für Schmierstoffkreisläufe mit zentraler Ölschmierung oder Gehäuse mit separaten Dichtungen. Zudem lässt sich das Schmiermittel bei Wartungsintervallen direkt und unkompliziert austauschen.
Das Modell ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius spezifiziert. Diese Beständigkeit basiert auf dem Werkstoff 100Cr6 sowie dem temperaturbeständigen Stahlblechkäfig. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist darauf zu achten, dass auch das gewählte Schmiermittel für den vorgesehenen Betriebstemperaturbereich freigegeben ist.
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