SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 20,30 € | 385,62 € |
| 5 | 40,59 € | 365,33 € |
Das Pendelkugellager 2316 M von SKF Wälzlager gleicht Fluchtungsfehler aus und bietet mit 80x170x58 mm robuste Laufeigenschaften für anspruchsvolle Industrieantriebe.
Das Pendelkugellager 2316 M ist ein zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Durch die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring gleicht diese Bauform statische sowie dynamische Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig aus. Das Bauteil verfügt über eine zylindrische Bohrung von 80 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm sowie eine Breite von 58 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), eignet sich das offene Lager für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius.
Dieses Pendelkugellager ist für Konstruktionen mit längeren Wellen ausgelegt, bei denen elastische Durchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagerstellen auftreten können. Die winkelbewegliche Konstruktion trägt dazu bei, schädliche Kantenpressungen zu vermeiden, und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf auch bei Schiefstellungen. Einsatzbereiche finden sich vor allem im Maschinenbau bei Wellenführungen mit kombinierten Belastungen und Ausrichtungsungenauigkeiten.
Der massive Messingkäfig bietet dem Lager mechanische Stabilität gegenüber Schwingungen, Stößen und Beschleunigungen im laufenden Betrieb. Messing zeichnet sich durch gute Wärmeleitfähigkeit aus und eignet sich für anspruchsvolle Schmierverhältnisse. Da es sich um eine offene Ausführung handelt, ist die Schmierstoffversorgung über das umgebende Gehäuse mit passender Dichtung zu planen.
Zwei Kugelreihen laufen in separaten Laufbahnen auf dem Innenring und einer gemeinsamen hohlkugeligen Laufbahn im Außenring. Diese Geometrie erlaubt ein Kippen des Innenrings relativ zum Außenring, wodurch das Wälzlager Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im Betrieb ausgleicht, ohne dass es zu Zwangskräften kommt.
Dieses Modell weist einen Innendurchmesser von 80 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm und eine Gesamtbreite von 58 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) ermöglichen den passgenauen Einbau auf zylindrischen Wellen und in entsprechenden Aufnahmegehäusen im industriellen Maschinenbau.
Der Kennbuchstabe M kennzeichnet einen Massivkäfig aus Messing zur Führung der Wälzkörper. Messingkäfige weisen eine hohe Stabilität gegenüber Schwingungen, Stoßbelastungen sowie thermischen Einflüssen auf. Die Ausführung ist für Anwendungen mit dynamischen Beschleunigungen und anspruchsvollen Betriebsbedingungen ausgelegt.
Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben handelt, bringen Sie Schmierfett oder Schmieröl extern über das Gehäuse ein. Eine abgestimmte Gehäuseabdichtung hält den Schmierstoff im Lagerbereich und schützt das System vor Verunreinigungen. Beachten Sie dazu die Nachschmiervorgaben Ihrer jeweiligen Konstruktion.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das standardmäßige Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieses Radialspiel trägt dazu bei, dass sich die Ringe nach dem Fügen auf Welle und Gehäuse frei gegeneinander bewegen können und temperaturbedingte Maßänderungen im Betrieb ausgeglichen werden.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Die Maßhaltigkeit des Wälzlagerstahls 100Cr6 und der Messingkäfig decken diese thermische Spanne ab. Bei der Auslegung müssen Sie sicherstellen, dass der gewählte externe Schmierstoff ebenfalls für die vorherrschende Betriebstemperatur geeignet ist.
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