SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 8,80 € | 167,11 € |
| 20 | 17,59 € | 158,32 € |
Das Pendelkugellager 1218 K/C4 von SKF ermöglicht mit 90 mm Kegelbohrung und C4-Lagerluft einen selbsttätigen Winkelausgleich bei thermischen Belastungen.
Das Pendelkugellager 1218 K/C4 von SKF ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Abmessungen 90 x 160 x 30 mm. Dank der gemeinsamen hohlkugeligen Laufbahn im Außenring gleicht die Konstruktion Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Das offene Lager besitzt einen Stahlblechkäfig und ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Die Ausführung eignet sich für industrielle Lagerungen mit dynamischen Schiefstellungen.
Der Einsatz erfolgt vor allem an Lagerstellen, bei denen elastische Wellen durchbiegen oder fertigungsbedingte Fluchtungsfehler zwischen Gehäusesitzen auftreten. Die stark erhöhte Radiallagerluft C4 dient dazu, dass das Lager auch bei größeren Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring nicht klemmt. Durch die offene Bauweise kann der Schmierstoff frei gewählt und auf die Umgebungsbedingungen abgestimmt werden.
Die kegelige Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 erlaubt die Montage direkt auf einem konischen Wellensitz oder mittels Spann- bzw. Abziehhülse auf zylindrischen Wellen. Beim axialen Aufschieben weitet sich der Innenring auf, was die vorhandene Lagerluft verringert. Die stark vergrößerte Lagerluft C4 gleicht diesen Einbauschwund gezielt aus. Zusammen mit der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 entsteht eine montagefreundliche Einheit für winkelbewegliche Wellenführungen.
Dieses zweireihige Wälzlager verfügt über einen Bohrungsdurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm sowie eine Breite von 30 mm. Die Bohrung ist kegelig mit einem Kegelmaß von 1:12 ausgeführt, was die Befestigung über Spannhülsen oder direkt auf kegeligen Wellenzapfen erleichtert.
Der Buchstabe K kennzeichnet eine konische Bohrung mit dem Steigungsverhältnis 1:12. Das Nachsetzzeichen C4 steht für eine stark erhöhte Radiallagerluft, die deutlich über dem Standardspiel liegt. Diese Kombination verhindert ein Verspannen der Wälzkörper, wenn sich die Lagerluft durch den Festsitz oder Temperaturunterschiede verringert.
Offene Lager besitzen keine integrierten Dichtscheiben. Diese Bauform ermöglicht die Schmierung über ein externes Schmiersystem mit Öl oder Fett. Zudem können Schmierstoffe bei Wartungsarbeiten unkompliziert gewechselt werden. Voraussetzung für den Einsatz ist ein Gehäuse, das die Lagerstelle vor Schmutz und Feuchtigkeit schützt.
Gefertigt aus durchgehärtetem Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem formstabilen Stahlblechkäfig, ist dieses Modell für Temperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Es behält in diesem Spektrum seine Maßstabilität, sofern das gewählte Schmiermittel für die jeweiligen Betriebstemperaturen freigegeben ist.
Zwei Kugelreihen laufen im Außenring auf einer durchgehenden, hohlkugelig geschliffenen Bahn. Dadurch lässt sich der Innenring mitsamt dem Kugelpaar im Außenring schwenken. Schiefstellungen der Welle gegenüber dem Lagergehäuse werden reibungsarm ausgeglichen, ohne dass unzulässige Kantenpressungen an den Wälzkörpern entstehen.
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