SKF
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| 20 | 9,37 € | 84,34 € |
Zweireihiges SKF Pendelkugellager 2215 EKTN9 mit konischer Bohrung, Polyamidkäfig und den Hauptabmessungen 75 x 130 x 31 mm für winkelbewegliche Lagerstellen.
Das Pendelkugellager 2215 EKTN9 von SKF gleicht Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb selbsttätig aus. Die Konstruktion basiert auf einer gemeinsamen hohlkugeligen Laufbahn im Außenring, in der sich die beiden Kugelreihen frei einstellen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, verbindet dieses Modell radiale Tragfähigkeit mit hoher Laufruhe bei normaler Radiallagerluft.
Dieses Wälzlager findet seinen Platz in Antriebssträngen und Konstruktionen, bei denen elastische Wellen oder statische Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle auftreten. Durch die zweireihige Bauweise stützt es radiale Kräfte ab und nimmt zusätzlich axiale Lasten auf. Die offene Bauform erlaubt den Einsatz in öl- oder fettgeschmierten Systemen, bei denen die Schmierstoffversorgung von außen erfolgt oder ein Schmierstoffwechsel vorgesehen ist.
Die kegelige Innenringbohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 ermöglicht eine Befestigung auf zylindrischen Wellen mittels Spann- oder Abziehhülsen sowie direkt auf kegelig geschliffenen Wellensitzen. Über das axiale Aufschieben des Innenrings lässt sich die Lagerluft bei der Montage anpassen. Der eingesetzte Polyamidkäfig führt die Wälzkörper mit geringer Reibung und hält das Bauteilgewicht gering, ausgelegt für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad.
Zwei Kugelreihen, eine hohlkugelige Außenringlaufbahn und eine kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12 kennzeichnen die Konstruktion. Diese Bauweise kompensiert Winkelfehler zwischen Innen- und Außenring. Mit Hauptabmessungen von 75 mm Bohrungsdurchmesser, 130 mm Außendurchmesser und 31 mm Breite nimmt es radiale Lasten im Betrieb auf.
Über die kegelige Bohrung erfolgt die Montage auf konischen Wellenzapfen oder in Kombination mit Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Beim axialen Aufschieben weitet sich der Innenring gezielt auf. Dadurch lässt sich die verbleibende Radiallagerluft während des Einbaus abstimmen und ein formschlüssiger Festsitz erreichen.
Der Käfig aus Polyamid führt die Kugeln reibungsarm und zeichnet sich durch gute Dämpfungseigenschaften bei Schwingungen aus. Das Nachsetzzeichen TN9 verweist auf diesen Werkstoff. Der Käfig hält Dauertemperaturen im Bereich von -30 bis +120 Grad stand und trägt zu einem vibrationsarmen Lauf des Wälzlagers bei.
Als offenes Lager besitzt das Produkt keine integrierten Dichtscheiben. Diese Konstruktion bietet den Vorteil geringer Reibungsverluste und voller Flexibilität bei der Schmierstoffwahl. Schmieröl oder Schmierfett gelangt ungehindert an die Laufbahnen, erfordert im Betrieb jedoch eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Schmutzpartikel und Feuchtigkeit.
Die Einstufung in die Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN oder ABEC 1) entspricht der Standard-Normaltoleranz für Industriewälzlager. Sie definiert verbindliche Grenzmaße für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlaufgenauigkeit nach gängigen Wälzlagernormen, was eine maßhaltige Passung in üblichen Gehäuse- und Wellensitzen unterstützt.
Ringe und Kugeln sind aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt. Dieser durchgehärtete Chromstahl bietet eine hohe Verschleißfestigkeit und Formstabilität unter Belastung. Der Werkstoff deckt zusammen mit dem Polyamidkäfig das definierte Betriebsfenster von -30 bis +120 Grad ab.
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