NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 2,03 € | 38,59 € |
| 35 | 4,06 € | 36,56 € |
Das zweireihige NSK Pendelkugellager 1307 KC3 (35x80x21 mm) gleicht Winkelfehler aus und eignet sich dank Kegelbohrung für Montagen mit Spannhülsen.
Das Pendelkugellager 1307 KC3 von NSK ist ein zweireihiges Wälzlager aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Durch die hohlkugelige Außenring-Laufbahn stellen sich die beiden Kugelreihen im Betrieb selbsttätig ein. Diese Bauart kompensiert Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen ohne übermäßige Zusatzbelastung der Wälzkörper. Als offenes Lager ausgelegt, ermöglicht es eine flexible Schmierstoffwahl und transportiert Wärme im Betrieb wirksam ab.
Dieses Pendelkugellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo elastische Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsungenauigkeiten zwischen den Lagergehäusen auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei langen Wellen oder getrennten Lagerpositionen. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und verträgt dynamische Lastwechsel. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad arbeitet das Bauteil auch bei thermischer Beanspruchung stabil.
Die Ausführung K besitzt eine kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12. Dadurch lässt sich das Lager direkt auf konischen Wellensitzen oder mithilfe einer Spannhülse auf glatten zylindrischen Wellen befestigen. Beim Aufpressen auf den Kegel weitet sich der Innenring, wodurch sich das interne Radialspiel verringert. Die werkseitig vergrößerte Lagerluftklasse C3 trägt dazu bei, dass nach dem Einbau und bei betriebsbedingter Erwärmung ausreichend Radialluft für einen leichten Lauf verbleibt.
Zwei Kugelreihen laufen auf einer gemeinsamen sphärischen Außenringlaufbahn, wodurch das Wälzlager Winkelfehler und Wellendurchbiegungen ausgleicht. Das Nachsetzzeichen K verweist auf die kegelige Bohrung (Kegel 1:12), während C3 für eine gegenüber der Normausführung vergrößerte radiale Lagerluft steht. Gefertigt ist das Bauteil aus Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig.
Die Hauptabmessungen betragen 35 mm Bohrungsdurchmesser, 80 mm Außendurchmesser und 21 mm Baubreite. Die Bohrung ist konisch ausgeführt, wodurch der Nenndurchmesser von 35 mm am theoretisch breiten Ende des Innenringkegels anliegt. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0 (PN) beziehungsweise ABEC 1.
Beim Aufschieben des Innenrings auf eine Spannhülse oder einen kegeligen Wellenzapfen dehnt sich der Ring radial aus. Dieser Montagevorgang reduziert das vorhandene Lagerspiel messbar. Die größere Lagerluft C3 verhindert, dass das Wälzlager nach dem Aufpressen verspannt läuft oder bei thermischer Ausdehnung im Betrieb vorzeitig blockiert.
Als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben benötigt die Lagerstelle eine bauseitige Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Sie können je nach Drehzahl und Betriebsbedingungen Schmierfett oder Schmieröl einsetzen. Vor der Inbetriebnahme ist eine entsprechende Erstbefettung oder ein Anschluss an den Schmierkreislauf erforderlich.
Das Lager deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +150 Grad ab. Sowohl der Wälzlagerstahl als auch der robuste Stahlblechkäfig sind für diese Spanne ausgelegt. Entscheidend für den ordnungsgemäßen Betrieb an den Temperaturgrenzen ist die Wahl eines Schmierstoffs, dessen Viskosität zur jeweiligen Betriebstemperatur passt.
Auf glatten zylindrischen Wellen wird das Pendelkugellager üblicherweise mit einer geschlitzten Spannhülse inklusive Nutmutter und Sicherungsblech montiert. Über den Anzug der Nutmutter treiben Sie das Lager auf die Hülse, wodurch die kraftschlüssige Verbindung entsteht. Das Restlagerspiel wird währenddessen mit einer Fühlerlehre kontrolliert.
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