KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 30 | 7,10 € | 63,96 € |
Zweireihiges Pendelkugellager 2310 KC3MG von JTEKT-KOYO mit konischer Bohrung (50x110x40 mm) und C3-Lagerluft gleicht Fluchtungsfehler im laufenden Betrieb selbsttätig aus.
Das Pendelkugellager 2310 KC3MG ist ein zweireihiges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 mit hohlkugeliger Außenringlaufbahn. Diese Konstruktion gleicht Winkelfehler und Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb selbsttätig aus. Das Modell verfügt über die Hauptabmessungen 50 mm Bohrungsdurchmesser, 110 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite. Ein formstabiler Polyamidkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm. Die offene Ausführung erlaubt eine flexible Schmierung je nach Einsatzzweck im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Die Lagerbauart ist für Lagerungsfälle ausgelegt, bei denen elastische Wellen oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagergehäusen auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich in Konstruktionen mit größeren Lagerabständen und biegeweichen Wellen. Da Außen- und Innenring schwenkbar zueinander gelagert sind, fängt das Bauteil Fluchtungsfehler ab, ohne die Wälzkörper unzulässig zu verspannen. Die offene Bauform dient vorzugsweise geschützten Gehäusen mit nachführbarer Schmierstoffversorgung.
Die konische Bohrung im Kegelverhältnis 1:12 ermöglicht eine feste Montage direkt auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe passender Spann- und Abziehhülsen auf glatten Wellen. Hierbei treiben Monteure den Innenring axial auf, wodurch sich das Betriebsspiel justieren lässt. Durch die leicht erhöhte C3-Lagerluft bleibt nach dem Aufpressen und bei Erwärmung im Betrieb ausreichend radiales Spiel erhalten, um einem Verklemmen entgegenzuwirken.
Dieses zweireihige Wälzlager von JTEKT-KOYO besitzt eine gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring. Dadurch stellen sich Innenring und Kugelsätze bei Wellendurchbiegungen winkelbeweglich ein. Mit 50 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite bietet es eine tragfähige Basis für radiale Belastungen im Maschinenbau.
Das Nachsetzzeichen C3 signalisiert eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalluft CN. Dieser zusätzliche Freiraum wirkt mechanischen Spannungen bei Betriebserwärmung oder nach dem axialen Aufpressen des Innenrings auf einen kegeligen Lagersitz entgegen. So läuft das Lager auch unter thermischem Einfluss gleichmäßig.
Lager mit kegeliger Bohrung (Kegel 1:12) werden auf kegeligen Wellenzapfen oder mit Spannhülsen auf zylindrischen Wellen befestigt. Beim axialen Aufschieben weitet sich der Innenring auf, wodurch sich die Radialluft verringert. Die verbleibende Lagerluft lässt sich während des Einbaus mit einer Fühlerlehre zwischen Außenring und Wälzkörper kontrollieren.
Der Käfig aus Polyamid führt die Kugeln reibungsarm und dämpft Betriebsgeräusche sowie Vibrationen. Zudem spart der Werkstoff gegenüber metallischen Massivkäfigen Gewicht ein. Das Material ist im vorgegebenen Temperatureinsatzbereich von -20 bis +120 Grad formstabil und beständig gegen gängige mineralölbasierte Schmierfette und Industrieöle.
Die offene Bauart ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht eine anwendungsspezifische Schmierstoffwahl und vereinfacht die visuelle Kontrolle der Lagerluft beim Aufpressen. Das Lager ist primär für geschlossene Gehäuseeinheiten gedacht, bei denen externe Dichtungen das Lager vor Schmutz schützen und Schmierstoff nachgeführt werden kann.
Das Bauteil ist nach Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz, vergleichbar mit ABEC 1) gefertigt. Diese Ausführung deckt die standardisierten Genauigkeitsanforderungen des regulären Industrie- und Maschinenbaus ab. Sie unterstützt eine exakte Passgenauigkeit bei standardisierten Einbaumaßen auf Wellen und in Lagergehäusen.