NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,72 € | 32,73 € |
| 35 | 3,44 € | 31,01 € |
Das Pendelkugellager 2208 KC3 von NSK bietet mit 40 mm Bohrung, 80 mm Außendurchmesser und 23 mm Breite den Ausgleich von Wellendurchbiegungen.
Das NSK Pendelkugellager 2208 KC3 ist ein zweireihiges Wälzlager mit hohlkugeliger Außenringlaufbahn und konischer Bohrung. Es nimmt radiale Kräfte auf und gleicht statische sowie dynamische Winkelfehler zwischen Innen- und Außenring aus. Gefertigt aus Wälzlagerstahl 100Cr6 in Normaltoleranz P0/ABEC 1, deckt die offene Konstruktion Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ab. Zusammen mit dem Stahlblechkäfig und der vergrößerten C3-Radiallagerluft bleibt die Beweglichkeit auch bei betriebsbedingter Erwärmung und festem Sitz erhalten.
Dieses Pendellager eignet sich vor allem für Lagerstellen mit langen Wellen, bei denen Durchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Gehäusesitzen auftreten. Die sphärische Laufbahn im Außenring erlaubt ein freies Einstellen der Kugelreihen, ohne dass unzulässige Kantenspannungen entstehen.
Instandhalter und Konstrukteure nutzen die offene Bauform bevorzugt in geschmierten Gehäusen und Getriebekonstruktionen. Da kein Dichtring den Schmierstofffluss begrenzt, lässt sich das Bauteil direkt in bestehende Öl- oder Fettkreisläufe einbinden.
Die konische Bohrung mit dem Kegel 1:12 ermöglicht eine Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Beim Aufschieben auf die Hülse weitet sich der Innenring leicht auf, wodurch sich das Betriebsspiel gezielt einstellen lässt.
Hier greift die erhöhte Radiallagerluft C3: Sie gleicht die Verringerung des Radialspiels beim Festziehen aus und beugt einem Verspannen der Wälzkörper vor. Bei der Montage empfiehlt sich die kontinuierliche Überwachung des verbleibenden Lagerspiels.
Mit einer Bohrung von 40 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm sowie einer Breite von 23 mm entspricht das Lager gängigen Standardabmessungen. Die Bohrung ist im Kegelverhältnis 1:12 ausgeführt, was den Einsatz auf passenden Spannhülsen oder kegeligen Wellensitzen ermöglicht.
C3 bezeichnet eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung CN. Dieser zusätzliche Freiraum mindert die Gefahr eines Klemmens der Wälzkörper, wenn der Innenring bei der Hülsenmontage expandiert oder wenn Temperaturunterschiede zwischen Außenring und Welle zu einer Wärmeausdehnung im Betrieb führen.
Eine konische Bohrung empfiehlt sich bei der Montage auf glatten Wellen ohne feste Wellenschultern mittels Spannhülse. Dieses System erlaubt eine flexible Positionierung des Lagers entlang der Welle und erleichtert den späteren Ausbau bei Wartungsarbeiten.
Dank des temperaturbeständigen Stahlblechkäfigs und des Werkstoffs 100Cr6 deckt das offene Lager Temperaturen von -30 bis +150 Grad ab. Ohne integrierte Dichtscheiben setzt in diesem Bereich vor allem der verwendete Schmierstoff die thermischen Grenzen im laufenden Betrieb.
Da dieses Lager ungekapselt ohne Dichtscheiben ausgeliefert wird, erfolgt die Schmierung über das umgebende Maschinengehäuse. Je nach Betriebsbedingungen eignen sich Wälzlagerfette oder Schmieröle. Ein regelmäßiger Schmierstoffwechsel schützt die offenen Laufbahnen vor Verschleiß und Feuchtigkeit.
Zwei Kugelreihen teilen sich eine gemeinsame hohlkugelige Außenringlaufbahn. Dieser Aufbau erlaubt es den Kugeln und dem Innenring, sich innerhalb des Außenrings frei einzustellen. So kompensiert das Lager Schiefstellungen, Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen der Welle, ohne dass Kantenläufer entstehen.
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