NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,06 € | 20,16 € |
| 35 | 2,13 € | 19,09 € |
Das NSK Pendelkugellager 1204 (20x47x14 mm) gleicht Fluchtungsfehler winkeleinstellbar aus und eignet sich für vielseitige Industrieanwendungen mit Standard-Lagerluft.
Dieses zweireihige Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 verfügt über eine durchgehende sphärische Außenring-Laufbahn. Das Pendelkugellager 1204 nimmt radiale Kräfte auf und gleicht Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig aus. Als offenes Lager ausgelegt, erlaubt die Konstruktion eine Schmiermittelzufuhr über die Lagerumgebung. Der Stahlblechkäfig führt die beiden Kugelreihen präzise bei Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius.
Das Pendellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo elastische Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagersitzen auftreten. Die hohlkugelige Laufbahn im Außenring ermöglicht ein freies Schwenken des Innenrings samt Kugelsatz, ohne das Wälzlager mechanisch zu verspannen. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Wellen- und Gehäuselagerungen mit dynamischen Wellenverlagerungen. Dank der Fertigung in Normaltoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1 lässt sich das Lager passgenau montieren.
Die zylindrische Standardbohrung mit 20 mm Innendurchmesser erleichtert die direkte Montage auf geraden Wellen. Da dieses Lager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, lässt sich das Schmiermedium passend zu den Betriebsbedingungen bestimmen. Schmierfett oder Schmieröl erreicht die Wälzkörper unmittelbar. Eine externe Abdichtung des Gehäuses verhindert dabei das Eindringen von Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit. Die normale Radiallagerluft trägt im regulären Betriebstemperaturbereich zum passenden Lauf bei.
Das zweireihige Lager weist eine zylindrische Bohrung von 20 mm, einen Außendurchmesser von 47 mm sowie eine Baubreite von 14 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen einen direkten Austausch in passenden Lagergehäusen und auf entsprechenden Wellensitzen im Maschinenbau.
Der Außenring besitzt eine gemeinsame, hohlkugelig ausgeformte Laufbahn für beide Kugelreihen. Dadurch stellt sich der Innenring mitsamt dem Kugel- und Käfigsitz im laufenden Betrieb winkelbeweglich ein. Montageungenauigkeiten oder elastische Wellendurchbiegungen gleicht das Lager innerhalb zulässiger Grenzen selbsttätig aus, ohne Kantenspannungen zu erzeugen.
Normale Lagerluft bezeichnet das serienmäßige radiale Bewegungsspiel der Wälzkörper im unverbauten Zustand. Dieser Wert ist darauf abgestimmt, dass nach dem Aufpressen auf Welle und Gehäuse sowie unter betriebsbedingter Erwärmung ein funktionierendes Betriebsspiel verbleibt, wodurch Verspannungen oder erhöhte Reibung vermieden werden.
Dank der Komponenten aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und dem Stahlblechkäfig arbeitet das offene Lager in einem Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius. Die tatsächliche Temperaturgrenze hängt in der Praxis maßgeblich vom verwendeten Schmierstoff der Gesamtanlage ab.
Ja, da es sich um eine offene Lagerversion ohne integrierte Dichtungen handelt, ist vor der Inbetriebnahme eine Schmiermittelzufuhr erforderlich. Wälzlagerfett oder Getriebeöl lässt sich passend zu Drehzahl- und Lastanforderungen direkt auf die Laufbahnen und Wälzkörper aufbringen.
Dieses Wälzlager ist in der Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz, international auch als ABEC 1 bezeichnet) gefertigt. Die Maß-, Form- und Laufgenauigkeit genügt den Standardanforderungen im industriellen Maschinenbau und ermöglicht den unkomplizierten Einbau mit marktüblichen Wellen- und Gehäusepassungen.
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