NACHI
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Das Pendelkugellager 1210 KC3 von NACHI gleicht mit 50 mm Kegelbohrung und vergrößerter C3-Lagerluft Winkelfehler bei Wellendurchbiegungen aus.
Dieses zweireihige Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt radiale Kräfte auf und gleicht Fluchtungsfehler selbsttätig aus. Die sphärische Außenring-Laufbahn erlaubt ein Pendeln der beiden Kugelreihen, ohne dass die Reibung unzulässig ansteigt. Das Lager besitzt die Hauptabmessungen 50 mm Bohrung, 90 mm Außendurchmesser sowie 20 mm Breite und entspricht der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper.
Der Einsatz empfiehlt sich vorrangig an langen Wellen oder elastischen Gehäusen, an denen Durchbiegungen oder Fluchtungsfehler auftreten. Konstruktionen dieser Art profitieren von der selbsttätigen Winkelanpassung der Wälzkörper. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert die Lagerstelle eine externe Abdichtung über das Gehäuse. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Bohrung mit dem genormten Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe passender Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Durch das Aufschieben verringert sich das radiale Betriebsspiel. Die werkseitig vergrößerte C3-Lagerluft gleicht diesen montagebedingten Spielverlust sowie betriebliche Wärmeausdehnungen aus, damit die Lagerung auch bei erhöhten Temperaturen frei läuft.
Der Buchstabe K steht für eine konische Bohrung im Kegelverhältnis 1:12, die eine Montage auf Spannhülsen oder Kegelsitzen ermöglicht. Das Zeichen C3 bezeichnet eine gegenüber der Normausführung vergrößerte Radiallagerluft. Diese Kombination dient dazu, ein Verspannen des Lagers nach dem Aufpressen auf die Welle zu vermeiden.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 50 mm an der Bohrung, einen Außendurchmesser von 90 mm und eine Baubreite von 20 mm. Es besteht aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und besitzt zwei Kugelreihen in einem Stahlblechkäfig.
Die Hohlkugelfläche der äußeren Laufbahn bildet einen gemeinsamen Mittelpunkt mit dem Gesamtlager. Dadurch schwenken Innenring, Käfig und Kugelkränze frei im Außenring. Das Lager kompensiert statische Fluchtungsfehler durch Montageungenauigkeiten ebenso wie dynamische Winkelabweichungen infolge durchbiegender Wellen im laufenden Betrieb.
Da es sich um eine offene Ausführung handelt, besitzt das Lager keine werksseitige Fettfüllung und benötigt Schmierstoff vor Inbetriebnahme. Je nach Anforderung und Gehäusekonstruktion erfolgt die Schmierung mit passendem Wälzlagerfett oder über ein Ölbad. Eine externe Gehäusedichtung schützt die Wälzkörper vor Schmutz und hält das Schmiermittel im System.
Dank der Ausführung mit Stahlblechkäfig und ohne elastomere Dichtungen eignet sich das Bauteil für Temperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius. Bei der Auslegung sind Schmierstoffauswahl und Gehäuseausdehnung auf die jeweilige Betriebstemperatur abzustimmen.
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