NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 8,68 € | 164,97 € |
| 5 | 17,37 € | 156,28 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 2218 gleicht mit seinen Hauptabmessungen von 90x160x40 mm Winkelfehler im Betrieb mechanisch aus.
Das Pendelkugellager 2218 ist ein zweireihiges Wälzlager mit hohlkugeliger Außenringlaufbahn, das radiale Kräfte aufnimmt und Schiefstellungen der Welle toleriert. Mit einer Bohrung von 90 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm sowie einer Breite von 40 mm entspricht diese Ausführung von NSK der Toleranzklasse Normal (P0/PN bzw. ABEC 1). Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, arbeitet das Lager mit normaler Radiallagerluft in einem Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius.
Dieses zweireihige Lager bewährt sich vor allem dort, wo Durchbiegungen der Welle oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagergehäusen auftreten. Durch die gemeinsame sphärische Laufbahn im Außenring stellen sich die beiden Kugelreihen zwanglos auf Winkelfehler ein, ohne dass unzulässige Kantenspannungen entstehen. Konstrukteure nutzen diese Eigenschaft vor allem in Baugruppen mit langen Wellen oder elastischen Gehäusestrukturen, um Schiefstellungen auszugleichen.
Da das Lager offen ausgeführt ist und über keine integrierten Dichtungen verfügt, benötigt die Lagerstelle eine externe Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die Ausführung mit Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und hält thermischen Belastungen bis +150 Grad Celsius stand. Für eine lange Gebrauchsdauer stimmen Sie die Schmierstoffauswahl auf Betriebstemperatur und Drehzahl ab. Die normale Radiallagerluft ermöglicht bei passgenauer zylindrischer Wellenmontage den erforderlichen radialen Freilauf der Wälzkörper.
Ein Pendelkugellager besitzt eine durchgehende hohlkugelige Laufbahn im Außenring, in der sich die beiden Kugelreihen des Innenrings frei bewegen können. Dadurch gleicht das Lager Schiefstellungen und Wellendurchbiegungen während des Betriebs selbsttätig aus. Das Pendelkugellager 2218 nimmt vorrangig radiale Belastungen auf und mindert übermäßige Kantenpressungen an den Wälzkörpern.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm und eine Baubreite von 40 mm. Diese zylindrische Standardausführung aus 100Cr6-Wälzlagerstahl wird in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) gefertigt, was einen maßhaltigen Einbau in genormte Gehäuse und auf Standardwellen ermöglicht.
Offene Wälzlager bieten den Vorteil, dass Konstrukteure Schmierstoffart und Füllmenge individuell an die Einsatzbedingungen anpassen können. Sowohl Fett- als auch Ölschmierung sind problemlos möglich. Da keine integrierten Dichtscheiben verbaut sind, muss das umgebende Lagergehäuse mit geeigneten externen Dichtungen wie Wellendichtringen oder Labyrinthdichtungen vor Verschmutzung geschützt werden.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das interne radiale Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im Auslieferungszustand. Sie ist so ausgelegt, dass nach dem Aufpressen des Innenrings auf eine Welle mit Standardpassung sowie unter Betriebserwärmung noch ausreichend Spiel verbleibt. Ein Klemmen der Wälzkörper lässt sich dadurch im Regelbetrieb vermeiden.
Der zweireihige Stahlblechkäfig ist formstabil und unempfindlich gegenüber gängigen Schmierstoffen. Im Zusammenspiel mit dem Wälzlagerstahl deckt die Konstruktion einen weiten Temperatureinsatzbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ab. Dadurch eignet sich die Lagerung auch für Anwendungen mit anspruchsvollen thermischen Bedingungen.
Die Kennzeichnung P0 (entsprechend ABEC 1) steht für die Standardtoleranz bei Industrie-Wälzlagern. Sie legt zulässige Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser, Rundlauf und Planlauf fest. Für die meisten Maschinenbauanwendungen bietet diese Genauigkeitsklasse das ausgewogene Verhältnis zwischen Führungsgenauigkeit der Welle und wirtschaftlicher Fertigung.
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