NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 5 | 21,90 € | 197,05 € |
Das Pendelkugellager 2315 KC3 von NSK (75x160x55 mm) gleicht Fluchtungsfehler aus und bietet dank C3-Lagerluft Spielraum bei Erwärmung.
Das Pendelkugellager 2315 KC3 von NSK ist ein zweireihiges Wälzlager mit hohlkugeliger Außenringlaufbahn und konischer Bohrung. Mit den Hauptabmessungen von 75 mm Bohrung, 160 mm Außendurchmesser sowie 55 mm Breite gleicht das Lager Schiefstellungen der Welle gegenüber dem Gehäuse eigenständig aus. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper beider Kugelreihen. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 deckt diese offene Ausführung einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab und eignet sich für industrielle Lagerungen mit Fluchtungsfehlern.
Dieses zweireihige Lager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo sich Wellen unter radialer Last durchbiegen oder fertigungsbedingte Fluchtungsfehler zwischen den Lagerstellen vorliegen. Da die Kugeln auf der sphärischen Außenbahn pendeln können, reduziert die Konstruktion unzulässige Kantenbelastungen. Konstruktionen mit weiten Lagerabständen oder elastischen Rahmenkonstruktionen profitieren von dieser Eigenschaft. Durch die offene Bauform lässt sich das Schmiermittel bedarfsgerecht wählen und bei Bedarf über externe Schmiersysteme erneuern.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine kegelige Innenbohrung im Verhältnis 1:12. Dieses Lager wird wahlweise auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe passender Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen montiert. Beim Aufschieben auf den Kegel verringert sich das Radialspiel. Die herstellerseitig leicht erhöhte Lagerluft C3 sorgt dafür, dass nach dem Festziehen des Innenrings und bei betriebsbedingter Erwärmung ausreichend Betriebsspiel verbleibt. Bei der Auslegung sind das axiale Aufschiebemaß und die Schmierstoffversorgung sorgfältig abzustimmen.
Mit einem Innendurchmesser von 75 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm und einer Baubreite von 55 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen. Diese Werte ermöglichen den passgenauen Einbau in entsprechende Gehäuse. Die Innenbohrung ist kegelig ausgeführt, weshalb bei der Montage eine passende Wellengeometrie oder eine Spannhülse erforderlich ist.
Eine gemeinsame, hohlkugelige Laufbahn im Außenring ermöglicht das freie Pendeln beider Kugelreihen mitsamt Innenring und Stahlblechkäfig. Bei Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern zwischen zwei Lagerstellen stellt sich das Lager innerhalb zulässiger Grenzen selbsttätig winklig ein, wodurch punktuelle Kantenüberlastungen vermieden werden.
Das Kurzzeichen K bezeichnet eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform gestattet die Befestigung auf konischen Wellenzapfen oder glatten Wellen unter Zuhilfenahme einer Spann- oder Abziehhülse. Über den axialen Aufschiebeweg lässt sich das verbleibende Lagerspiel bei der Montage präzise regulieren.
Das Nachsetzzeichen C3 steht für eine im Ursprungszustand vergrößerte Radiallagerluft. Beim Aufpressen des konischen Innenrings auf die Welle weitet sich dieser, was das Spiel verringert. Die C3-Auslegung trägt dazu bei, dass nach der radialen Aufweitung und thermischen Ausdehnung im Betrieb ein angemessenes Betriebsspiel erhalten bleibt.
Ohne integrierte Dichtungen erfolgt die Schmiermittelwahl anwendungsbezogen je nach Betriebsdrehzahl und Umgebungsbedingungen mit Öl oder Schmierfett. Für den Betrieb ist eine geeignete Gehäuseabdichtung vorzusehen, um das Lager vor Verunreinigungen zu schützen und ein Entweichen des Schmierstoffs zu verhindern.
Aufgrund des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 und des Stahlblechkäfigs erstreckt sich die Einsatzgrenze von -30 bis +150 Grad. Der Stahlblechkäfig widersteht diesen Temperaturen ohne Gefügeänderung. Für den Dauerbetrieb innerhalb dieser Temperaturspanne muss das eingesetzte Schmiermittel entsprechend thermisch beständig sein.
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