SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,40 € | 121,61 € |
| 20 | 12,80 € | 115,21 € |
Das Pendelkugellager 1217 von SKF (85x150x28 mm) gleicht als zweireihiges, offenes Wälzlager statische sowie dynamische Winkelfehler im Betrieb aus.
Das Pendelkugellager 1217 ist ein zweireihiges Wälzlager mit einer gemeinsamen hohlkugeligen Laufbahn im Außenring. Diese Bauweise ermöglicht es den beiden Kugelreihen, Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen während der Rotation auszugleichen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, ist dieses Lager für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Mit einer zylindrischen Bohrung von 85 mm, 150 mm Außendurchmesser und 28 mm Breite entspricht es der Standard-Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen das Pendelkugellager 1217 bei langen Wellenführungen, bei denen elastische Durchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagerstellen auftreten können. Das Lager nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und führt die rotierende Welle auch bei leichten Schiefstellungen verlässlich. Typische Einsatzfelder finden sich in Industrieanwendungen und Maschinenbaugruppen, in denen Gehäuseteilungen oder montagebedingter Verzug auszugleichen sind.
Beim Pendelkugellager 1217 handelt es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtungen. Das Schmiermittel, Fett oder Öl, lässt sich dadurch passend zu den jeweiligen Betriebsbedingungen wählen und bei Bedarf von außen nachführen. Vor Ort empfiehlt sich eine externe Gehäuseabdichtung, um das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit zu verhindern. Die normale Radiallagerluft ist auf Standard-Betriebszustände mit gleichmäßiger Temperaturentwicklung abgestimmt.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 85 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine Breite von 28 mm. Diese genormten Hauptabmessungen ermöglichen den direkten Einbau in standardisierte Gehäuse- und Wellensitze.
Der Außenring des Lagers besitzt eine durchgehende hohlkugelige Laufbahn. Die beiden Kugelreihen samt Innenring stellen sich innerhalb dieser Kalotte frei ein. Dadurch kompensiert das Lager Schiefstellungen, die durch Wellendurchbiegung oder Fluchtungsfehler bei der Montage entstehen, ohne unzulässig hohe Kantenpressungen zu erzeugen.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper beider Kugelreihen und zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht sowie gute Schmiermitteldurchlässigkeit aus. Er ist beständig gegenüber gängigen Schmierstoffen und deckt den Betriebstemperaturbereich des Lagers von -30 bis +150 Grad vollständig ab.
Die normale Radiallagerluft kennzeichnet das herkömmliche Betriebsspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie deckt gängige industrielle Einsatzfälle ab, bei denen übliche Passungen auf Welle und Gehäuse sowie normale Betriebstemperaturen vorliegen.
Da das Lager ohne Dichtungen ausgeführt ist, lässt sich der Schmierstoff passend zu Betriebsdrehzahl und Einsatzbedingungen frei bestimmen. Bei Fettschmierung wird das Schmierfett vor Inbetriebnahme eingebracht, während bei Ölbad- oder Umlaufschmierung das Schmiermittel die Kugelreihen direkt im Gehäuse versorgt.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Die Formstabilität des Wälzlagerstahls 100Cr6 und des Stahlblechkäfigs bleibt in diesem Temperaturbereich erhalten, vorausgesetzt das eingesetzte Schmiermittel ist für den jeweiligen Temperaturbereich geeignet.
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