NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 8,40 € | 159,57 € |
| 20 | 16,80 € | 151,17 € |
Das Pendelkugellager 1220 von NSK (100x180x34 mm) gleicht Fluchtungsfehler selbsttätig aus und eignet sich für industrielle Wellenlagerungen mit Durchbiegungsrisiko.
Das zweireihige Pendelkugellager 1220 nimmt vorrangig Radialkräfte auf und führt zwei Kugelreihen in einer gemeinsamen hohlkugeligen Außenringlaufbahn. Durch diese Konstruktion stellt sich das Lager bei Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern eigenständig ein, ohne dass unzulässige Kantenpressungen entstehen. NSK fertigt dieses Modell aus 100Cr6-Wälzlagerstahl in der Standard-Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1). Mit einem Innenring in Standardausführung und normaler Radiallagerluft bildet das Wälzlager eine zweckmäßige Komponente für Maschinenkonstruktionen mit Durchbiegungsrisiko.
Typische Einsatzbereiche für das Pendelkugellager 1220 finden sich dort, wo längere Wellen zu elastischen Durchbiegungen neigen oder Gehäusefluchtungsfehler konstruktiv unvermeidbar sind. Die Ausführung eignet sich für Lagerungsfälle, bei denen fertigungs- oder betriebsbedingte Winkelabweichungen im System kompensiert werden müssen. Das Wälzlager gleicht Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse direkt im Laufbahnsystem aus. Dadurch sinkt das Risiko thermischer Überlastungen, die bei starren Lagern durch Zwangskräfte entstehen können. Zudem unterstützt die zweireihige Kugelkonfiguration eine gleichmäßige Lastverteilung über den Umfang.
Die offene Bauart ermöglicht eine direkte Integration in bestehende Schmiersysteme, da Schmierfett oder Schmieröl ungehindert an die Kugeln gelangt. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Konstrukteure sollten berücksichtigen, dass offene Wälzlager eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit benötigen. Durch die normale Radiallagerluft eignet sich das Bauteil vor allem für Anwendungen mit üblichen Passungen und stabilen thermischen Betriebsbedingungen.
Dieses Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Baubreite von 34 mm. Durch diese standardisierten Maße passt das Bauteil präzise in entsprechend ausgelegte Gehäusebohrungen und auf genormte Wellensitze des industriellen Maschinenbaus.
Der Außenring des Lagers besitzt eine durchgehende hohlkugelige Laufbahn, in der sich die beiden Kugelreihen zusammen mit dem Innenring frei verschwenken können. Dadurch stellt sich die Lagereinheit bei Wellendurchbiegungen oder Schiefstellungen im Gehäuse selbsttätig winklig ein und vermeidet Kantenüberlastungen.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das interne Standardspiel zwischen den Kugeln und den Lagerringen im unmontierten Zustand. Dieser Wert trägt dazu bei, dass das Wälzlager nach dem Aufpressen auf die Welle unter üblichen Betriebsbedingungen und herkömmlichen Passungen funktionsgerecht abrollt.
Dank des Werkstoffs 100Cr6 und des verbauten Stahlblechkäfigs lässt sich das Bauteil in einem Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius einsetzen. Ausschlaggebend für den tatsächlichen Temperatureinsatz ist die thermische Stabilität des vom Anwender gewählten Schmierstoffs.
Da das Bauteil ohne integrierte Dichtscheiben geliefert wird, erfordert es vor der Inbetriebnahme eine bedarfsgerechte Erstbefettung oder den Anschluss an eine Ölschmierung. Der Schmierstoff gelangt direkt an die Wälzkörper, wodurch Wärme und Abrieb über die Zirkulation effektiv abgeführt werden.
Das Wälzlager ist in der Toleranzklasse P0/PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Dies definiert die genormten Maß- und Lauftoleranzen für Durchmesser, Planlauf und Rundlauf, wie sie im regulären Maschinen- und Anlagenbau gefordert sind.
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