FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 16,88 € | 320,66 € |
| 5 | 33,76 € | 303,78 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 1317 -K-M-C3 von FAG gleicht mit hohlkugeliger Außenringlaufbahn Fluchtungsfehler bei 85 mm Bohrung und 180 mm Außendurchmesser zuverlässig aus.
Das Pendelkugellager 1317 -K-M-C3 ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Breite von 41 mm. Durch die gemeinsame sphärische Laufbahn im Außenring stellt sich das zweireihige Lager bei Wellendurchbiegungen selbsttätig ein. Diese Ausführung besitzt eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 sowie einen robusten Messingkäfig. Das Bauteil deckt einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ab und entspricht der Normtoleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Konstrukteure nutzen dieses Lager bevorzugt bei langen Wellen oder elastischen Gehäusen, an denen betriebsbedingte Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen mit durchbiegenden Wellenachsen. Durch das Pendelprinzip fängt die Konstruktion statische wie dynamische Winkelfehler ab, ohne dass es zu punktuellen Kantenpressungen an den Wälzkörpern kommt. Das offene Lager verlangt dabei eine externe Gehäuseabdichtung und gezielte Schmierstoffversorgung.
Der massive Messingkäfig führt die beiden Kugelreihen auch bei starken Vibrationen oder raschen Beschleunigungen sicher in der Spur. Gegenüber Standardkäfigen widersteht der Werkstoff höheren thermischen sowie mechanischen Belastungen. Die vergrößerte Radiallagerluft C3 bietet bei der Montage des Innenrings auf konischem Sitz oder einer Spannhülse den erforderlichen Spielraum. Beim Aufpressen verringert sich das Lagerspiel konstruktionsbedingt, sodass im regulären Betriebszustand die vorgesehene Betriebsüberdeckung ohne unerwünschte Vorspannung erreicht wird.
Mit einer durchgehenden hohlkugeligen Laufbahn im Außenring gleicht dieses zweireihige Wälzlager Schiefstellungen der Welle selbsttätig aus. Bei 85 mm Bohrungsdurchmesser, 180 mm Außendurchmesser und 41 mm Breite nimmt die Konstruktion vorwiegend Radialkräfte auf und führt die Wälzkörper in einem geführten Messingkäfig.
Das Kurzzeichen K steht für eine konisch ausgeführte Lagerbohrung mit dem Normkegel 1:12. Diese Bauform ermöglicht die Direktmontage auf kegelig bearbeiteten Wellenzapfen oder die Befestigung mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf zylindrischen Wellen, wodurch die axiale Fixierung und Spieleinstellung erleichtert werden.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine gegenüber der Normalluft vergrößerte radiale Anfangslagerluft. Bei der Montage auf einem kegeligen Sitz weitet sich der Innenring auf, wodurch sich das Betriebsspiel verringert. Die C3-Ausführung trägt dazu bei, dass nach dem Aufpressen und unter Betriebstemperatur ein angemessenes Lagerspiel erhalten bleibt.
Messingkäfige bieten eine ausgeprägte Formstabilität und mechanische Festigkeit unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen. Sie eignen sich für Anwendungen mit starken Stoßbelastungen, erhöhten Dauertemperaturen bis +150 Grad Celsius oder starken Beschleunigungskräften, bei denen Blech- oder Kunststoffkäfige an ihre Grenzen stoßen könnten.
Da dieses Bauteil als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben geliefert wird, bestimmen die Umgebungsbedingungen im Maschinenraum die Schmierstoffwahl. Je nach Einbausituation und Drehzahl lässt sich das Lager über die Gehäusekonstruktion mit Wälzlagerfett oder Schmieröl betreiben, erfordert aber einen externen Schutz gegen Schmutzeintrag.
Innenring, Außenring und Wälzkörper sind aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl der Güte 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit sowie Formbeständigkeit aus und deckt den spezifizierten Temperatureinsatzbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ab.
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