NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 35 | 3,40 € | 30,64 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 1212 mit den Maßen 60x110x22 mm gleicht fertigungs- oder montagebedingte Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse aus.
Das Pendelkugellager 1212 von NKE Steyr ist ein zweireihiges Wälzlager mit hohlkugeliger Außenring-Laufbahn. Durch diese Bauweise stellt sich das Wälzkörperpaket eigenständig ein, wenn Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen auftreten. Das Bauteil besitzt eine zylindrische Bohrung von 60 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Breite von 22 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Normaltoleranz (P0/PN bzw. ABEC 1), bewältigt das Lager vorwiegend radiale Belastungen in industriellen Lagerungen.
Dieses Wälzlager kommt überall dort zum Zug, wo mit Durchbiegungen der Welle oder Fluchtungsfehlern zwischen den Lagersitzen zu rechnen ist. Typische Einsatzfelder finden sich in langen Wellensträngen oder elastischen Konstruktionen mit lagerstellenübergreifenden Durchbiegungen. Das Pendelkugellager 1212 kompensiert moderate Winkelfehler dynamisch im Betrieb, ohne dass an den Laufbahnen kantenbelastende Spannungsspitzen entstehen. Damit verringert die Konstruktion den mechanischen Verschleiß bei unvermeidbaren Achsverlagerungen.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtscheiben. Schmierstoffe gelangen so ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen, weshalb die Lagerstelle über das Gehäuse abgedichtet und geschmiert werden muss. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Kugeln reibungsarm und arbeitet in einem Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad stabil. Dank der normalen Radiallagerluft eignet sich das Lager für herkömmliche Einbauverhältnisse ohne extreme Wärmeausdehnungen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Breite von 22 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellenzapfen in zylindrischer Passung. Durch die zweireihige Kugelanordnung verteilt sich die Traglast gleichmäßig auf beide Kugelkränze.
Der Außenring besitzt eine durchgehende hohlkugelige Laufbahn, deren Krümmungsmittelpunkt mit dem Lagermittelpunkt zusammenfällt. Die beiden Kugelreihen samt Innenring können sich innerhalb dieser sphärischen Schale frei neigen. Treten Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagergehäusen auf, stellt sich das Lager ohne Verspannungen auf die veränderte Winkellage ein.
Die offene Konstruktion ohne eigene Dichtelemente minimiert Reibungsverluste und lässt Schmiermittel wie Öl oder Fett ungehindert zirkulieren. Dadurch lässt sich die Lagerstelle über externe Gehäusedichtungen gezielt an Betriebsbedingungen anpassen. Im Wartungsfall ermöglicht die Bauweise das problemlose Nachschmieren oder den Schmierstoffwechsel direkt in der Gehäuseumgebung.
Das Pendellager lässt sich in einem Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad betreiben. Der formstabile Stahlblechkäfig und der Wälzlagerstahl 100Cr6 behalten in diesem Fenster ihre mechanischen Eigenschaften. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist lediglich darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel für die jeweiligen Betriebstemperaturen freigegeben ist.
Normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige innere Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieser Spielraum dient dazu, dass sich das Lager nach dem Aufpressen auf die Welle unter üblichen Passungsverhältnissen und mittleren Betriebstemperaturen leichtgängig dreht, ohne zu verklemmen.
Das Modell ist in der Toleranzklasse P0/PN gefertigt, was der internationalen Norm ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz erfüllt die Standardanforderungen im allgemeinen Maschinenbau hinsichtlich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Sie unterstützt eine funktionsgerechte Montage bei regulären Fertigungstoleranzen der Anschlussbauteile.
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