NACHI
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Das Pendelkugellager 2302 von NACHI (15x42x17 mm) kompensiert Fluchtungsfehler über eine sphärische Außenring-Laufbahn und führt Wellen mit zwei Kugelreihen.
Das zweireihige Pendelkugellager 2302 von NACHI ist für rotierende Wellen ausgelegt, bei denen Durchbiegungen oder Fluchtungsfehler auftreten können. Mit einer Bohrung von 15 mm, einem Außendurchmesser von 42 mm und einer Breite von 17 mm bietet die Maßreihe 23 eine kompakte Bauform bei hoher Tragfähigkeit. Die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring erlaubt ein Pendeln beider Kugelreihen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), eignet sich diese Ausführung für vielfältige Konstruktionen im Maschinenbau.
Konstrukteure setzen dieses Pendellager vor allem dort ein, wo sich Wellen unter Last elastisch verformen oder Gehäusebohrungen fertigungsbedingte Fluchtungsfehler aufweisen. Typische Einsatzbereiche sind dynamisch belastete Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau. Die zwei Kugelreihen nehmen primär radiale Belastungen auf, führen die Welle aber auch bei geringen Axialkräften in beide Richtungen. Durch die sphärische Innenkontur des Außenrings gleicht das Bauteil Winkelfehler im laufenden Betrieb aus, ohne Kantenpressung an den Laufbahnen zu erzeugen.
Als offenes Wälzlager besitzt das Lager keine integrierten Dichtscheiben. Sie stimmen Schmierstoffart und Nachschmierintervalle daher individuell auf Ihre Umgebung ab, sei es mit Fett oder Ölumlauf. Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig und erlaubt einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0 (PN bzw. ABEC 1) mit normaler Radiallagerluft. Für den langlebigen Betrieb empfiehlt sich eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutzeintrag.
Mit einer Bohrung von 15 mm, einem Außendurchmesser von 42 mm und einer Breite von 17 mm entspricht das Bauteil den Maßen der genormten metrischen Baureihe 23 für zweireihige Pendelkugellager.
Im Außenring befindet sich eine durchgehende, hohlkugelige Laufbahn, auf der sich die zwei Kugelreihen samt Innenring frei einstellen können. Bei Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern schwenkt das Lager im laufenden Betrieb um den Mittelpunkt, wodurch schädliche Kantenbelastungen vermieden werden.
P0 steht für die Standard-Toleranzklasse im Wälzlagerbereich, oft auch als PN oder ABEC 1 bezeichnet. Sie definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen für industrielle Anwendungen. Diese Präzisionsklasse reicht für die meisten Antriebe und Führungen im allgemeinen Maschinenbau völlig aus.
Als offene Ausführung besitzt das Pendelkugellager keine werksseitige Schmierstofffüllung, sodass Sie das Schmiermittel passend zum Einsatzfall wählen. Je nach Betriebsdrehzahl und Belastung eignen sich Standard-Wälzlagerfette auf Mineralölbasis oder Schmieröle. Eine externe Gehäusedichtung schützt vor Schmierstoffverlust und Verunreinigungen.
Aufgrund der Werkstoffkombination aus 100Cr6-Wälzlagerstahl und einem Stahlblechkäfig ist das Lager für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Der nutzbare Temperaturbereich hängt im laufenden Betrieb zusätzlich von der thermischen Beständigkeit des verwendeten Schmierstoffs ab.
Normale Lagerluft (oft als CN bezeichnet) beschreibt das standardmäßige radiale Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Dieses Spiel dient dazu, dass das Lager nach dem Aufpressen auf Welle und Gehäuse sowie unter betriebsbedingter Erwärmung frei und klemmfrei rotiert.
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