NSK
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Das NSK Pendelkugellager 2201 M (12x32x14 mm) gleicht Winkelfehler aus und führt zwei Kugelreihen in einem formstabilen Messingkäfig.
Das zweireihige Pendelkugellager 2201 M von NSK ist für rotierende Wellen konzipiert, bei denen Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen auftreten. Durch die hohlkugelige Laufbahn im Außenring stellen sich die Wälzkörper selbsttätig ein, ohne die Reibung unnötig zu steigern. Mit einer zylindrischen Bohrung von 12 mm, einem Außendurchmesser von 32 mm sowie einer Breite von 14 mm lässt sich dieses Wälzlager in passende Konstruktionen integrieren. Es besteht aus 100Cr6-Wälzlagerstahl und deckt Temperaturen von -30 bis +150 Grad ab.
Fluchtungsungenauigkeiten zwischen Gehäusebohrungen oder elastische Durchbiegungen längerer Wellen unter Last führen bei starren Lagern zu Kantenläufern. Das zweireihige Pendelkugellager kompensiert diese Schiefstellungen im Betrieb durch seine winkelbewegliche Konstruktion. Typische Einbaufälle ergeben sich dort, wo neben Radialkräften auch moderate Axialkräfte in beiden Richtungen aufgenommen werden müssen.
Der Kennbuchstabe M verweist auf den massiven Messingkäfig, der die beiden Kugelreihen führt. Messing zeichnet sich durch mechanische Stabilität und Beständigkeit im thermischen Bereich bis +150 Grad aus. Als offenes Lager ohne integrierte Dichtelemente ist die Konstruktion für die Schmierstoffversorgung über das Gehäuse ausgelegt. Die normale Radiallagerluft dient dazu, unter üblichen Passungsverhältnissen ein funktionsgerechtes Betriebsspiel bereitzustellen.
Zwei Kugelreihen laufen auf einer gemeinsamen hohlkugeligen Außenringlaufbahn. Dadurch können die Wälzkörper innerhalb gewisser Grenzen pendeln, was Fluchtungsfehler zwischen Innen- und Außenring ausgleicht. Das Nachsetzzeichen M kennzeichnet die Ausführung mit einem massiven Käfig aus Messing.
Mit einer Bohrung von 12 mm, einem Außendurchmesser von 32 mm und einer Breite von 14 mm entspricht das Lager den standardisierten Hauptabmessungen. Die zylindrische Bohrung des Innenrings ist für die direkte Montage auf entsprechenden Wellensitzen ausgelegt.
Offene Wälzlager besitzen herstellerseitig keine Dichtscheiben. Diese Bauart kommt zum Einsatz, wenn Schmiermittel wie Öl oder Fett über das umgebende Gehäuse zugeführt werden oder eine externe Abdichtung vorhanden ist.
Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Messingkäfig ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad spezifiziert. Voraussetzung für den Einsatz in diesem Bereich ist ein Schmierstoff, der für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Die normale Radiallagerluft (oft als CN bezeichnet) beschreibt das herstellungsbedingte Radialspiel im unmontierten Zustand. Sie ist darauf ausgelegt, nach dem Aufpressen auf Welle und Gehäuse das erforderliche Betriebsspiel beizubehalten.
Das Bauteil ist in der Toleranzklasse P0 bzw. PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Damit gelten die genormten Maß- und Lauftoleranzen für den regulären industriellen Einsatz.
NSK Deutschland GmbH
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