NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5% | 15,88 € |
| 25 | 10% | 15,04 € |
| 50 | 15% | 14,21 € |
Das Pendelkugellager 1204 KTNG von NSK gleicht Fluchtungsfehler im Betrieb aus und bietet mit 20x47x14 mm sowie konischer Bohrung vielseitige Montagemöglichkeiten.
Das zweireihige Pendelkugellager 1204 KTNG gehört zu den selbstausrichtenden Wälzlagern für rotierende Wellen. Die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring ermöglicht den Ausgleich von Winkelfehlern zwischen Innen- und Außenring. NSK fertigt dieses Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtung lässt sich das Wälzlager flexibel in ein externes Schmiersystem einbinden.
Dieses Pendellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo elastische Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagergehäusen auftreten können. Die doppelreihige Kugelführung nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und kompensiert Schiefstellungen während des Umlaufs. Typische Anwendungsbereiche umfassen Wellenlagerungen im Maschinenbau, bei denen Durchbiegungen auftreten und starre Rillenkugellager durch Fluchtungsfehler vorzeitig verschleißen würden. Die offene Bauform erlaubt dabei eine anwendungsbezogene Schmierstoffwahl direkt an der Lagerstelle.
Die kegelige Innenform mit dem Steigungsverhältnis 1:12 erlaubt die Montage auf zylindrischen Wellen mittels Spann- oder Abziehhülsen sowie direkt auf konischen Wellenzapfen. Durch das axiale Verschieben auf dem Lagersitz lässt sich das verbleibende Betriebsspiel während des Einbaus exakt justieren. Der Polyamidkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und hält den Geräuschpegel niedrig, während die normale Radiallagerluft für reguläre Betriebstemperaturen ausgelegt ist.
Die Bauart zeichnet sich durch zwei Kugelreihen, eine konische Bohrung mit Kegel 1:12 sowie einen leichten Polyamidkäfig aus. Dank der sphärischen Außenringlaufbahn gleicht das Lager Fluchtungsfehler selbsttätig aus. Als offene Ausführung ohne Dichtscheiben ermöglicht es die freie Versorgung mit Schmierfett oder Öl über das Gehäuse.
Das Lager weist einen Bohrungsdurchmesser von 20 mm, einen Außendurchmesser von 47 mm sowie eine Baubreite von 14 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäuse nach Industrienorm. Achten Sie bei der Konstruktion auf den konischen Verlauf der Bohrung für den korrekten Wellensitz.
Die kegelige Ausführung mit Kennzeichnung K erleichtert das Aufpressen auf konische Wellenenden oder die Befestigung mithilfe einer geschlitzten Spannhülse auf glatten Wellen. Beim axialen Verschieben auf dem Kegel verringert sich die radiale Lagerluft kontrolliert, wodurch Sie einen festen Sitz ohne aufwendige thermische Montageverfahren erzielen.
Der Polyamidkäfig zeichnet sich durch geringes Eigengewicht und gute Dämpfungseigenschaften aus. Er führt die Kugelreihen reibungsarm und sorgt für hohe Laufruhe im Normalbetrieb. Im Vergleich zu massiven Metallkäfigen reduziert die Ausführung aus Kunststoff die Massenkräfte bei Drehzahländerungen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Diese Spanne berücksichtigt die thermischen Grenzen des Polyamidkäfigs sowie des 100Cr6-Wälzlagerstahls. Wählen Sie das passende Schmiermittel entsprechend der tatsächlich auftretenden Betriebstemperatur.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN oder ABEC 1) entspricht den normalen Standardtoleranzen für Maß- und Laufgenauigkeit im Maschinenbau. Lager dieser Klasse decken die Mehrzahl der gewöhnlichen Industrieanwendungen ab, bei denen keine gesteigerten Präzisionsanforderungen an Rundlauf oder Planlauf gestellt werden.
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