NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,64 € | 69,16 € |
| 30 | 7,28 € | 65,52 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 2213 ETNG von NSK mit 65 mm Bohrung gleicht Winkelfehler bei rotierenden Wellen aus.
Das Pendelkugellager 2213 ETNG ist ein zweireihiges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 mit durchgehender hohlkugeliger Laufbahn im Außenring. Diese Bauform kompensiert Fluchtungsfehler sowie statische Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring direkt im Betrieb. Mit den Abmessungen 65 mm Bohrungsdurchmesser, 120 mm Außendurchmesser und 31 mm Breite eignet sich die Ausführung für mittlere bis schwere Wellenlagerungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Dieses Wälzlager kommt typischerweise dort zum Einsatz, wo lange Wellen zu Durchbiegungen neigen oder Montagetoleranzen zu Schiefstellungen im Gehäuse führen. Durch die beiden Kugelreihen überträgt das Bauteil primär radiale Kräfte und nimmt gleichzeitig moderate axiale Kräfte in beide Richtungen auf. Die offene Ausführung wird vor allem in geschützten Gehäusen montiert, bei denen eine externe Schmierstoffversorgung die Schmierung der Wälzkörper übernimmt.
Die Variante mit Polyamidkäfig zeichnet sich durch ein geringes Trägheitsmoment sowie ein reduziertes Laufgeräusch aus. Der Kunststoffkäfig ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Da es sich um ein ungedichtetes Lager mit normaler Radiallagerluft und Normaltoleranz nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 handelt, erfordert der Einbau eine saubere Einhausung sowie ein passendes Schmierkonzept mit Öl oder Wälzlagerfett.
Mit einem Innendurchmesser von 65 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Gesamtbreite von 31 mm verfügt die Ausführung über genormte Abmessungen. Der zylindrische Innenring in Standardausführung wird direkt auf die passend gefertigte Welle aufgeschoben.
Der Außenring besitzt eine gemeinsame, hohlkugelige Laufbahn für beide Kugelreihen. Der Innenring samt Kugelsatz kann sich innerhalb dieser Rundung frei schrägstellen, ohne dass es zu Verklemmungen der Wälzkörper kommt. Durchbiegungen der Welle oder Montageversätze fängt das Bauteil dadurch mechanisch auf.
Da das Lager ungekapselt ohne Dichtscheiben ausgeführt ist, gelangt Schmierstoff ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen. Die Lagerstelle benötigt daher eine externe Abdichtung über das umgebende Gehäuse sowie eine regelmäßige Schmierstoffzufuhr mit geeignetem Wälzlagerfett oder Getriebeöl.
Ausgelegt für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad Celsius, ist der Temperatureinsatzbereich maßgeblich auf den Polyamidkäfig abgestimmt. Innerhalb dieser Grenzwerte behält der Werkstoff seine Festigkeit und Formstabilität im laufenden Betrieb.
Gefertigt mit normaler Radiallagerluft, bietet das Wälzlager das übliche Betriebsspiel für industrielle Standardanwendungen. Dieser definierte Spielraum zwischen Wälzkörpern und Ringen gleicht thermische Ausdehnungen aus und trägt zu einer gleichmäßigen Lastverteilung im Kugelkranz bei.
Gemäß Toleranzklasse P0/PN, auch als ABEC 1 bezeichnet, entspricht die Maß- und Rundlaufgenauigkeit dem gängigen Industriestandard. Dies ermöglicht eine zuverlässige Austauschbarkeit sowie passende Lagersitze auf normgerecht ausgeführten Wellen und Gehäusebohrungen.
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