NSK
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| 30 | 7,90 € | 71,09 € |
Das Pendelkugellager 1216 K von NSK (80x140x26 mm) bietet eine konische Bohrung und gleicht Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb eigenständig aus.
Das zweireihige Pendelkugellager 1216 K von NSK ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer hohlkugeligen Außenring-Laufbahn. Diese Konstruktion gleicht Winkelfehler zwischen Innen- und Außenring dynamisch aus. Mit den Abmessungen von 80 mm Bohrung, 140 mm Außendurchmesser und 26 mm Breite eignet sich das Wälzlager für mittlere bis hohe Radiallasten. Ein Stahlblechkäfig führt die zwei Kugelreihen bei Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad.
In Lagerungen mit elastischer Wellendurchbiegung oder Fluchtungsfehlern zwischen den Gehäusesitzen gleicht die sphärische Außenringlaufbahn Schiefstellungen selbsttätig aus, ohne dass unzulässige Kantenbelastungen entstehen. Das Lager nimmt primär radiale Kräfte sowie geringe Axialkräfte auf. Da es sich um eine offene Ausführung ohne Dichtscheiben handelt, stimmen Anwender die Schmierstoffversorgung und Gehäuseabdichtung direkt auf die Umgebungsbedingungen ab.
Die konische Bohrung mit dem Kegel 1:12 (gekennzeichnet durch das Nachsetzzeichen K) vereinfacht die Montage auf zylindrischen Wellen mittels Spann- oder Abziehhülse. Über den axialen Verschiebeweg auf dem Kegelsitz lassen sich der feste Sitz sowie das verbleibende Lagerspiel gezielt justieren. Das zweireihige Lager ist in der Standard-Toleranzklasse P0 (ABEC 1) mit normaler Radiallagerluft ausgeführt. Beim Aufpressen verringert sich die interne Radialluft durch die Aufweitung des Innenrings betriebsgerecht.
Mit einem Innendurchmesser von 80 mm an der Bohrung, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Gesamtbreite von 26 mm weist dieses Lager definierte Hauptabmessungen auf. Die Bohrung ist kegelig mit einem Steigungsverhältnis von 1:12 ausgeführt, was für die Montage mit Hülse oder auf konischen Zapfen relevant ist.
Das Kurzzeichen K verweist auf eine konische Bohrung mit einem Kegelverhältnis von 1:12. Im Gegensatz zu Lagern mit zylindrischer Bohrung erfolgt die Montage vorzugsweise mit einer passenden Spann- oder Abziehhülse auf glatten Wellen oder direkt auf einem kegelig gefertigten Lagersitz.
Als offenes Wälzlager ermöglicht diese Ausführung den freien Durchfluss von Schmieröl oder Schmierfett aus dem Gehäusesystem. Sie eignet sich für geschlossene Getriebe- und Lagergehäuse, bei denen externe Gehäusedichtungen das Lager vor Schmutzeintrag schützen und Sie Schmiermittel flexibel nachführen können.
Dieses Modell verfügt über die normale Radiallagerluft. Da sich das Lagerspiel beim Aufschieben des konischen Innenrings auf die Hülse oder den Wellensitz verringert, muss der axiale Verschiebeweg bei der Montage kontrolliert werden, um ein Klemmen der Wälzkörper im Betrieb zu vermeiden.
Dank der Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und der Ausstattung mit einem temperaturbeständigen Stahlblechkäfig deckt das Lager einen Einsatzbereich von -30 bis +150 Grad ab. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Laufbahnen und die Wälzkörper ihre Formstabilität und Härte.
Der Außenring verfügt über eine durchgehende sphärische Hohlkugellaufbahn, auf der sich die beiden Kugelreihen des Innenrings frei bewegen können. Dadurch schwenkt der Innenring samt Kugelkränzen bei Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern aus der Mittellage aus, ohne dass zusätzliche Kantenpressungen die Lebensdauer mindern.
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