FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 28,84 € | 548,03 € |
| 3 | 57,68 € | 519,19 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 2319 -M von FAG mit Messingkäfig und 95 mm Bohrung gleicht Fluchtungsfehler bei Wellendurchbiegungen gezielt aus.
Das Pendelkugellager 2319 -M ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), das FAG für industrielle Anwendungen mit dynamischen oder statischen Winkelfehlern fertigt. Mit einer Bohrung von 95 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm und einer Breite von 67 mm nimmt dieses Lager vor allem Radialkräfte auf. Dank der hohlkugeligen Laufbahn im Außenring stellen sich die Kugeln frei ein, wodurch Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse ausgeglichen werden.
Konstruktionen mit langen Wellen oder getrennten Lagergehäusen neigen zu betriebsbedingten Durchbiegungen oder Fluchtungsfehlern. Das Pendelkugellager 2319 -M gleicht diese Winkelfehler innerhalb baulicher Grenzen aus. Dadurch laufen die Wälzkörper auch bei elastischer Verformung der Anschlussteile gleichmäßig ab. Die offene Bauform ermöglicht eine freie Wahl des Schmierstoffs mit Fett oder Öl im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad.
Das Nachsetzzeichen -M weist auf einen massiven Messingkäfig hin. Dieser Werkstoff führt die Wälzkörper stabil bei Vibrationen oder Beschleunigungen. Gefertigt mit normaler Radiallagerluft sowie der Standard-Toleranzklasse P0/PN lässt sich das Wälzlager nach gewohnten Einbaumaßen montieren. Da keine integrierte Dichtung vorhanden ist, erfordert die Lagerstelle eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Mit einer Bohrung von 95 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm sowie einer Breite von 67 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen der Baureihe 23. Diese Dimensionen definieren die zweireihige Bauform und sind bei der Konstruktion der Anschlussmaße an Welle und Gehäuse verbindlich zu berücksichtigen.
Das Kurzzeichen -M kennzeichnet einen Massivkäfig aus Messing. Dieser Käfigtyp führt die Wälzkörper auch bei dynamischen Kräften formstabil in ihrer Laufbahn. Messingkäfige eignen sich vor allem bei Schwingungsbelastungen und erhöhten thermischen Beanspruchungen im industriellen Einsatz.
Der Außenring besitzt eine gemeinsame hohlkugelige Laufbahn für beide Kugelreihen. Der Innenring mit den beiden Kugelkränzen kann sich innerhalb dieser Laufbahn um den Lagermittelpunkt schwenken. Dadurch gleicht das Bauteil Winkelfehler, Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus, ohne dass zusätzliche Kantenpressungen entstehen.
Als offenes Bauteil ohne integrierte Dichtscheiben erfordert dieses Wälzlager eine externe Gehäuseabdichtung zum Schutz vor Verunreinigungen. Vor der Inbetriebnahme erfolgt die Erstschmierung mit Schmierfett oder Schmieröl, ausgelegt auf den zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad.
Ausgeführt ist das Lager mit normaler Radiallagerluft (CN), weshalb kein gesondertes Lagerluft-Kürzel in der Bezeichnung steht. Diese Standardlagerluft eignet sich für übliche Passungen auf Welle und Gehäuse sowie moderate Betriebsbedingungen ohne extremes Temperaturgefälle zwischen den Lagerringen.
Gefertigt nach normaler Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN sowie ABEC 1) erfüllt das Bauteil die gängigen Genauigkeitsanforderungen des Maschinenbaus. Diese Toleranzklasse bietet standardisierte Passungsmaße für die fachgerechte Montage auf zylindrischen Wellensitzen.
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