SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 2,80 € | 53,18 € |
| 30 | 5,60 € | 50,38 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 2212 EKTN9 von SKF (60x110x28 mm) gleicht Fluchtungsfehler selbsttätig aus und bietet eine montagefreundliche konische Bohrung.
Das Pendelkugellager 2212 EKTN9 von SKF ist ein zweireihiges Wälzlager mit gemeinsamer hohlkugeliger Laufbahn im Außenring. Diese Konstruktion ermöglicht es den Kugelreihen, Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb auszugleichen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), nimmt das offene Lager vor allem radiale Kräfte sowie axiale Lasten in beiden Richtungen auf. Der integrierte Polyamidkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig und unterstützt einen ruhigen Lauf.
Der Einsatz empfiehlt sich bei Konstruktionen, an denen Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle auftreten oder Durchbiegungen längerer Wellen zu erwarten sind. Das Pendelkugellager kompensiert diese Schiefstellungen im laufenden Betrieb und beugt Kantenpressungen vor. Als offenes Lager erlaubt die Ausführung den ungehinderten Schmierstoffzutritt über das Maschinengehäuse und ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius ausgelegt.
Die konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 ermöglicht eine flexible Montage auf zylindrischen Wellen mittels Spannhülse sowie den direkten Sitz auf einem kegeligen Wellenzapfen. Durch das axiale Verschieben beim Aufpressen lässt sich der feste Sitz passgenau herstellen und die normale Radiallagerluft einstellen. Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und benötigt im eingebauten Zustand eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutzpartikel und Feuchtigkeit.
Das Zeichen K bezeichnet die konische Bohrung mit einem Kegelverhältnis von 1:12. Das Kürzel TN9 steht für den leichten Käfig aus Polyamid, der die Reibung gering hält und die Kugeln präzise führt. Die Nachsetzzeichen beschreiben somit die spezifischen Bauformmerkmale dieses Wälzlagers.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 60 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Breite von 28 mm weist das Lager genormte Hauptabmessungen auf. Bei der konischen Bohrung bezieht sich der Nenndurchmesser von 60 mm auf den theoretischen Anfangsdurchmesser des Innenrings vor dem axialen Aufschieben.
Die Befestigung erfolgt entweder direkt auf einem konischen Wellensitz oder über eine Spannhülse auf einer glatten, zylindrischen Welle. Beim axialen Aufpressen schiebt sich der Innenring auf den Kegel, wodurch sich die radiale Lagerluft verringert. Dieser Verschiebeweg dient als Maß für den korrekten Festsitz.
Das Lager ist für einen Einsatzbereich von -30 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Der Polyamidkäfig setzt hierbei die Obergrenze der thermischen Belastbarkeit. Stimmen Sie das verwendete Schmierfett oder Schmieröl stets auf die jeweiligen Betriebstemperaturen und Umgebungsbedingungen ab.
Die Innenfläche des Außenrings ist als durchgehende Hohlkugel geformt. Dadurch schwenken die beiden Kugelreihen samt Innenring bei Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern innerhalb gewisser Grenzen frei aus der Mittellage. Dies verhindert unzulässige Kantenbelastungen und trägt zu einem gleichmäßigen Abrollverhalten bei.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtscheiben. Schmierstoffe können dadurch ungehindert zirkulieren, erfordern jedoch ein geschütztes Lagergehäuse. Um das Eindringen von Schmutz oder Feuchtigkeit zu verhindern, sind externe Gehäusedichtungen wie Wellendichtringe vorzusehen.
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