FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 17,75 € | 337,32 € |
| 5 | 35,50 € | 319,57 € |
Das zweireihige FAG Pendelkugellager 1220 -K-M-C3 gleicht Fluchtungsfehler eigenständig aus und kombiniert eine 100-mm-Kegelbohrung mit widerstandsfähigem Messingkäfig sowie vergrößerter C3-Radialluft.
Das Pendelkugellager 1220 -K-M-C3 von FAG ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit gemeinsamer hohlkugeliger Laufbahn im Außenring. Diese Bauart führt zwei Kugelreihen und gleicht Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb eigenständig aus. Mit den Hauptabmessungen von 100 mm Bohrungsdurchmesser, 180 mm Außendurchmesser und 34 mm Breite findet diese Ausführung in anspruchsvollen Industrieantrieben ihren Platz.
Konstrukteure wählen das Pendelkugellager 1220 -K-M-C3 vor allem für lange Wellen, bei denen elastische Biegungen oder fertigungsbedingte Fluchtungsfehler zwischen den Gehäusesitzen auftreten. Durch den integrierten Winkelausgleich trägt das Lager dazu bei, unzulässige Kantenspannungen auf die Wälzkörper zu vermeiden. Der massive Messingkäfig sorgt für eine stabile Führung der Kugeln bei wechselnden Drehzahlen und thermischen Beanspruchungen im Bereich von -30 bis +150 Grad Celsius.
Die kegelige Innenbohrung im Kegelverhältnis 1:12 ermöglicht eine präzise Montage mittels Spann- oder Abziehhülse direkt auf zylindrischen Wellenzapfen. Die leicht erhöhte Lagerluft der Klasse C3 gleicht die Verengung des radialen Lagerspiels aus, die beim Aufschieben des Innenrings auf den konischen Sitz entsteht. Als offenes Wälzlager ohne Dichtscheiben lässt sich die Schmierstoffversorgung über ein externes Schmiersystem gezielt an die Betriebsbedingungen anpassen.
Mit einem Innendurchmesser von 100 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm sowie einer Breite von 34 mm entspricht das Lager den genormten Dimensionen. Der Innenring ist in Standardausführung mit konischer Bohrungsform im Kegelverhältnis 1:12 gefertigt, ausgelegt für die Befestigung auf Kegelsitzen oder Montagehülsen.
Die Kurzbezeichnung kennzeichnet drei konstruktive Merkmale: Der Buchstabe K steht für die kegelige Bohrung des Innenrings. Das Zeichen M verweist auf den geführten Messingkäfig für die Wälzkörper. C3 definiert eine gegenüber der Normalluft leicht vergrößerte Radialluft im unmontierten Zustand.
Beim Aufpressen des konischen Innenrings auf eine Welle oder Spannhülse weitet sich der Ring radial auf, wodurch sich das Lagerspiel verringert. Die Einstufung C3 dient dazu, dass nach dem axialen Verschieben und Festsetzen des Lagers noch ausreichend Radialluft für einen leichten Lauf verbleibt.
Ausgelegt für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad Celsius, eignet sich der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gemeinsam mit dem Messingkäfig für thermisch anspruchsvolle Bedingungen. Da es sich um ein offenes Lager ohne eigene Berührungsdichtungen handelt, bestimmt vor allem das gewählte Schmiermittel die tatsächliche Einsatzgrenze der Lagerstelle.
Gefertigt nach Standardtoleranzen entspricht die Ausführung der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN sowie ABEC 1. Diese Genauigkeitsklasse deckt die Anforderungen der allgemeinen Antriebs- und Fördertechnik ab und ermöglicht eine passgenaue Montage in genormten Gehäuse- und Wellenpassungen.
Da dieses Bauteil werkseitig ohne Fettfüllung und ohne Dichtscheiben ausgeliefert wird, muss die Schmierung über die Gehäusekonstruktion erfolgen. Betreiber können je nach Drehzahl und Lastverhältnissen eine Öl- oder Fettschmierung vorsehen. Die Gehäusedichtung muss Schutz vor Staub, Schmutzpartikeln sowie Schmierstoffverlust bieten.
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