DICHTOMATIK
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Der O-Ring OR83-4 aus NBR dichtet Gehäusebauteile mit 83 mm Innendurchmesser und 4 mm Schnurstärke im Temperaturbereich von -30 bis +100 °C ab.
Beim O-Ring OR83-4 handelt es sich um ein geschlossenes Dichtelement aus NBR (Perbunan), das Flüssigkeiten und Gase in industriellen Baugruppen trennt. Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 83 mm sowie eine Querschnittsstärke von 4 mm. Typischerweise dichtet dieser Ring ruhende Maschinenteile wie Flansche, Deckel oder Zylindergehäuse statisch ab. Durch das elastische Verhalten passt sich der runde Querschnitt unter mechanischem Druck an die Nutform an.
Der O-Ring OR83-4 dient vorrangig der statischen Abdichtung gegen mineralische Öle, Schmierfette und Wasser. Durch den Werkstoff NBR eignet sich das Dichtelement für den industriellen Einsatz in einem Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad. Typische Einsatzfelder finden sich in Hydraulikbaugruppen, Getriebegehäusen, Pumpenflanschen sowie Rohrverschraubungen, bei denen keine dynamischen Relativbewegungen der Dichtflächen auftreten. Die elastische Rückstellkraft des Perbunans hält die Dichtwirkung bei sachgemäß dimensionierter Einbaunut auch unter wechselnden Betriebsdrücken aufrecht.
Der Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch Perbunan) bietet eine solide Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierstoffen, Hydraulikölen und Wasser. Prüfen Sie vor dem Einbau des O-Rings OR83-4 die chemische Verträglichkeit mit den eingesetzten Betriebsmedien sowie die Nutmaße. Die 4 mm starke Rundschnur benötigt einen definierten Anpressdruck in der Einbaunut, um die Dichtfunktion ohne unzulässige Quetschung zu erfüllen. Vermeiden Sie scharfe Kanten an den Gehäuseübergängen, damit die Elastomer-Oberfläche bei der Montage unbeschädigt bleibt.
Dieser O-Ring besitzt einen Innendurchmesser von 83 mm sowie eine Querschnittsstärke von 4 mm. Diese Abmessungen bestimmen die erforderliche Geometrie der Einbaunut in Ihrem Gehäuse. Messen Sie bei einer Instandsetzung den Nutgrund und die Nuttiefe sorgfältig nach, um die nötige Verpressung des Dichtelements zu erreichen.
Der zulässige Temperaturbereich für diesen Dichtring liegt zwischen -30 und +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Spanne behält das Perbunan-Material seine elastischen Eigenschaften und die erforderliche Dichtwirkung. Bei anhaltend höheren oder tieferen Betriebstemperaturen verliert das Elastomer an Flexibilität, weshalb Sie vorab die thermischen Bedingungen der Anwendung abgleichen sollten.
NBR, auch als Perbunan bezeichnet, zeichnet sich durch gute Beständigkeit gegen Mineralöle, Fette und viele Hydraulikflüssigkeiten auf Mineralölbasis aus. Zudem widersteht das Material herkömmlichem Schmieröl sowie Wasser im angegebenen Temperaturbereich. Für den Kontakt mit Bremsflüssigkeiten auf Glykolbasis oder stark säurehaltigen Medien ist dieser Standard-Werkstoff hingegen meist ungeeignet.
Die Dichtwirkung beruht auf der kontrollierten elastischen Verformung des 4 mm dicken Rundquerschnitts beim Fügen der Bauteile. Sobald Druck durch das umgebende Fluid ansteht, presst sich das Elastomer zusätzlich gegen die spaltabgewandte Flanke der Nut. Dadurch verstärkt der Betriebsdruck die mechanische Dichtkraft selbsttätig im Ruhezustand des Bauteils.
Säubern Sie vor dem Einlegen die Nut gründlich von Spänen und Schmutzpartikeln. Schützen Sie den Dichtring beim Überstreifen über Gewinde oder Bohrungen durch Montagehülsen, um Riefen am Elastomer zu verhindern. Ein leichtes Benetzen des NBR-Materials mit dem verträglichen Betriebsmedium verringert zudem die Reibung und verhindert ein Verdrillen des Rings während des Einbaus.
Dieser O-Ring ist primär für die statische Abdichtung ruhender Maschinenteile konstruiert. Zwar lassen sich O-Ringe unter bestimmten Randbedingungen auch bei langsam translatorischen Bewegungen nutzen, doch führt dynamischer Kontakt bei Standard-NBR schneller zu Verschleiß. Für schnell rotierende Wellen empfehlen sich hingegen spezialisierte Radial-Wellendichtringe statt eines einfachen Runddichtrings.
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