NKE
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| 25 | 1,85 € | 35,13 € |
| 35 | 3,70 € | 33,28 € |
Das Nadellager (massiv) NK80/35 von NKE Steyr bietet bei Maßen von 80x95x35 mm eine kompakte Bauform für radiale Belastungen direkt auf der Welle.
Das einreihige Nadellager (massiv) NK80/35 von NKE Steyr zeichnet sich durch seinen spanend gefertigten Außenring und eine geringe radiale Bauhöhe aus. Mit einem Außendurchmesser von 95 mm und einer Breite von 35 mm eignet sich dieses Wälzlager für Konstruktionen mit begrenztem Einbauraum. Da die Ausführung ohne Innenring aufgebaut ist, laufen die Nadeln direkt auf dem gehärteten und geschliffenen Wellenzapfen von 80 mm Durchmesser. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in ihren Laufbahnen.
Dieses Wälzlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo hohe radiale Kräfte auf engem Raum aufgenommen werden sollen. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Konstruktionen mit präzise gefertigten Wellen. Die offene Bauform ermöglicht eine Schmierung über das umgebende Gehäusesystem. Durch die integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung gelangt Schmierstoff an die Kontaktflächen. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad ausgelegt.
Bei dieser Bauform dient die Welle selbst als innere Laufbahn. Daher bestimmen die Maß- und Formgenauigkeit sowie die Härte des Wellenzapfens das Betriebsverhalten und die Lebensdauer. Die Ausführung entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und weist eine normale Radiallagerluft auf. Als offenes Lager besitzt das NK80/35 keine eigenen Dichtungen, weshalb Sie die Lagerstelle im Gehäuse gegen Schmutz und Feuchtigkeit abdichten sollten. Passende Schmierstoffe führen Sie über die Schmierbohrung im Außenring zu.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 80 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 95 mm und eine Gesamtbreite von 35 mm. Da es ohne Innenring ausgeführt ist, entspricht das Maß von 80 mm dem sogenannten Nadelhüllkreis, auf dem der Wälzkörpersatz direkt abrollt.
Der Verzicht auf einen Innenring spart radialen Bauraum ein und ermöglicht einen größeren Wellendurchmesser bei gleichem Gehäusedurchmesser. Voraussetzung für den Einsatz ist, dass die Welle gehärtet und feinstbearbeitet ist, da sie die Funktion der inneren Laufbahn für die zylindrischen Nadeln übernimmt.
Der massive Außenring verfügt über eine umlaufende Nut sowie Schmierbohrungen. Über diese Öffnungen lässt sich Schmierfett oder Schmieröl von außen direkt in den Nadelkranz einbringen. Das offene Lager erfordert eine geeignete Schmiermittelversorgung sowie externe Dichtungen im umgebenden Gehäuse.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad ausgelegt. Dieser thermische Bereich resultiert aus der Werkstoffstabilität des Außenrings und des geführten Stahlblechkäfigs. Bei Anwendungen nahe den Grenzwerten ist auf die thermische Eignung des verwendeten Schmierstoffs zu achten.
Diese Einstufung bezeichnet die Standard-Genauigkeitsklasse für Maß- und Formtoleranzen bei Industrie-Wälzlagern. Sie definiert die zulässigen Abweichungen für Passgenauigkeit und Rundlauf im Maschinenbau. Das Lager erfüllt damit die üblichen Anforderungen für industrielle Anwendungen, bei denen keine Sonderpräzision vorgegeben ist.
Das Lager verfügt über normale Radiallagerluft. Das radiale Spiel im montierten Zustand hängt dabei direkt vom tatsächlichen Maß der Laufbahn auf der Welle sowie der Gehäusebohrung ab. Eine normale Lagerluft bietet ausreichend Bewegungsspielraum für den regulären Betrieb im zulässigen Temperaturbereich.
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