NKE
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Kompaktes einreihiges Nadellager (massiv) NK110/40 von NKE Steyr ohne Innenring mit den Maßen 110x130x40 mm für hoch belastbare Radialanwendungen.
Das Nadellager (massiv) NK110/40 von NKE Steyr ist ein radiales Wälzlager ohne Innenring, das direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle läuft. Durch diese Konstruktion bietet das Lager eine geringe radiale Bauhöhe bei gleichzeitig hoher Tragfähigkeit. Die einreihige Ausführung mit Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise. Als offenes Lager lässt sich die Einheit direkt in öl- oder fettgeschmierte Baugruppen einbinden, bei denen der Einbauraum in radialer Richtung begrenzt ist.
Dieses massive Nadellager eignet sich vorrangig für Konstruktionen, bei denen hohe radiale Kräfte auf engem Bauraum aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich bei kompakten Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau. Da das Lager als Loslager fungiert, führt es die Welle nicht in axialer Richtung. Die vorhandene Umfangsnut mit Schmierbohrung am Außenring erleichtert das Nachschmieren im eingebauten Zustand und unterstützt die Schmierstoffversorgung der Nadeln.
Weil das Modell NK110/40 ohne Innenring gefertigt ist, dient die Oberfläche der Welle direkt als Laufbahn für die zylindrischen Rollkörper. Die Welle erfordert dafür eine gehärtete und feinstbearbeitete Lauffläche, um Verschleiß zu vermeiden. Prüfen Sie neben den Hauptabmessungen von 110 mm Bohrungsdurchmesser, 130 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite auch die Betriebstemperatur, die im Bereich von -20 bis +100 Grad liegen sollte. Die Standardtoleranz P0 entspricht der üblichen industriellen Genauigkeit.
Das Lager weist einen Hüllkreisdurchmesser bzw. eine Bohrung von 110 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm und eine Breite von 40 mm auf. Durch das Fehlen des Innenrings entspricht die 110-mm-Bohrung direkt dem Durchmesser der aufzunehmenden Welle, was eine kompakte Bauweise ermöglicht.
Der Verzicht auf einen Innenring spart radialen Bauraum und erlaubt die Verwendung eines größeren Wellendurchmessers bei vorgegebenem Gehäusedurchmesser. Die Nadeln laufen direkt auf der Welle ab. Voraussetzung hierfür ist eine gehärtete und präzise geschliffene Wellenoberfläche, die den Anforderungen einer Wälzlagerlaufbahn entspricht.
Das Lager besitzt am massiven Außenring eine Umfangsnut mit Schmierbohrung. Über diese Öffnung gelangt Fett oder Schmieröl von außen direkt zwischen den Stahlblechkäfig und die Wälzkörper. Weil das Lager offen konstruiert ist, muss das Schmiermittel durch umgebende Gehäusedichtungen im System gehalten werden.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten der Außenring, der Stahlblechkäfig und die Nadeln ihre Formbeständigkeit. Bei der Wahl des Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass dieser für denselben Temperatureinsatzbereich freigegeben ist.
Die Toleranzklasse P0, vergleichbar mit ABEC 1 oder PN, beschreibt die Normaltoleranz für industrielle Wälzlager. Sie definiert verbindliche Grenzwerte für Maß- und Formgenauigkeit. Für die meisten Maschinen- und Getriebeanwendungen bietet diese Toleranzklasse eine vollkommen ausreichende Rundlaufgenauigkeit bei wirtschaftlichen Fertigungskosten.
Normale Radiallagerluft beschreibt das Standardspiel zwischen den Nadeln und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Nach dem Einpressen in das Gehäuse und dem Einführen der Welle verringert sich dieses Spiel durch die Passungen. Die Standardluft trägt dazu bei, dass das Lager unter normalen Betriebsbedingungen leichtgängig abrollt.
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