NKE
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| 5 | 20,42 € | 183,82 € |
Das Nadellager (massiv) NA4830 von NKE Steyr bietet mit 150x190x40 mm eine kompakte, hoch belastbare Radiallagerung mit eigenem Innenring.
Das Nadellager (massiv) NA4830 ist ein einreihiges Wälzlager mit zylindrischen Rollkörpern geringen Durchmessers. Die massive Ausführung verfügt über spanabhebend gefertigte Ringe und zeichnet sich durch eine sehr flache Bauhöhe bei hoher radialer Tragfähigkeit aus. Mit einer Bohrung von 150 mm, einem Außendurchmesser von 190 mm sowie einer Breite von 40 mm eignet sich dieses Lager von NKE Steyr vor allem für Konstruktionen mit begrenztem radialem Einbauraum.
Dieses einreihige Massivnadellager dient als Loslager zur Aufnahme rein radialer Kräfte bei Wellen mit 150 mm Durchmesser. Es nimmt axiale Verschiebungen der Welle im Betrieb spannungsfrei auf, führt diese jedoch nicht axial. Typische Einsatzbereiche sind kompakte Lagerungsstellen im Maschinen- und Anlagenbau, bei denen bei geringer radialer Bauhöhe hohe Radialkräfte abgestützt werden müssen.
Das NA4830 besitzt einen separaten Innenring, wodurch keine gehärtete und geschliffene Wellenlaufbahn erforderlich ist. Die integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung am Außenring erleichtert das Nachschmieren im eingebauten Zustand. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, ist ein externes Dichtkonzept im Gehäuse erforderlich. Der Stahlblechkäfig führt die Nadeln auch bei dynamischen Belastungen präzise.
Mit einem Innendurchmesser von 150 mm, einem Außendurchmesser von 190 mm und einer Gesamtbreite von 40 mm bietet das Lager einen schlanken Querschnitt bei großem Wellendurchmesser. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Der Innenring stellt die erforderliche gehärtete Laufbahn für die Wälzkörper bereit. Lässt sich die Welle fertigungstechnisch nicht als gehärtete und geschliffene Lauffläche ausführen, kommt diese Ausführung zum Einsatz. Der Innenring lässt sich zudem bei der Montage separat auf die Welle aufziehen, was den Einbau vereinfacht.
Zur Schmierstoffzufuhr besitzt der Außenring eine umlaufende Nut mit Schmierbohrungen. Da das Lager ab Werk offen ausgeführt ist, besitzt es keine integrierten Dichtungen. Der Schmierstoff (Öl oder Fett) wird über die Gehäusekonstruktion eingebracht und durch externe Dichtungen vor Schmutz und Austritt geschützt.
Dieses ab Werk definierte radiale Spiel zwischen Nadeln und Laufbahnen trägt dazu bei, dass sich die Ringe beim Aufpressen auf Welle und Gehäuse sowie unter betriebsbedingter Erwärmung ausdehnen können, ohne dass das Lager verspannt oder blockiert.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Begrenzend wirken hierbei vor allem die Maßhaltigkeit der Komponenten sowie die thermische Beständigkeit des eingesetzten Schmierstoffs. Für diesen Bereich bietet der verbaute Stahlblechkäfig eine formstabile Führung der Wälzkörper.
Nein, reine Nadellager dieser Bauform sind ausschließlich für radiale Lasten konzipiert. Da die Nadeln keine axialen Führungsborde am Innenring haben, kann sich die Welle relativ zum Außenring axial verschieben. Zur Aufnahme von Axialkräften ist in der Konstruktion ein separates Axiallager oder ein kombiniertes Lager vorzusehen.
NKE AUSTRIA GmbH
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