NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,03 € | 19,57 € |
| 35 | 2,06 € | 18,54 € |
Das offene Nadellager (massiv) NK1A5903 A von NTN bietet mit den Maßen 17x30x18 mm eine kompakte, hoch belastbare Radiallagerung ohne Innenring.
Das Nadellager (massiv) NK1A5903 A ist ein einreihiges Radial-Wälzlager für anspruchsvolle Einbausituationen mit begrenztem radialem Bauraum. Das Lager von NTN kommt ohne eigenen Innenring aus, sodass die Wälzkörper direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle laufen. Mit einem Hüllkreis von 17 mm, einem Außendurchmesser von 30 mm und einer Breite von 18 mm nimmt das Bauteil hohe Radialkräfte bei minimalem Platzbedarf auf.
Konstrukteure nutzen dieses massive Nadellager vor allem dort, wo Wellendurchmesser maximiert werden sollen, ohne das Lagergehäuse zu vergrößern. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Konstruktionen des allgemeinen Maschinenbaus mit hoher Radialbelastung. Als reines Radiallager dient die Ausführung als Loslager. Die Nadeln laufen unmittelbar auf der Gegenlauffläche der Welle, wodurch die Lagerung eine hohe Steifigkeit und Tragfähigkeit bei rein radialer Belastung erzielt.
Da dieses Modell ohne Schmierbohrung im massiven Außenring gefertigt wird, führen Sie das Schmiermittel seitlich über die Gehäusekonstruktion zu. Das Lager ist offen konstruiert und verfügt über einen geführten Stahlblechkäfig, der die zylindrischen Wälzkörper auf Abstand hält. Für den Betrieb benötigt die Welle eine gehärtete und feinbearbeitete Lauffläche. Die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und die normale Radiallagerluft genügen dabei den üblichen industriellen Anforderungen.
Mit einem Hüllkreisdurchmesser von 17 mm, einem Außendurchmesser von 30 mm sowie einer Lagerbreite von 18 mm eignet sich die einreihige Baueinheit für radial hoch belastete Lagerstellen bei beengten Platzverhältnissen.
Der Verzicht auf einen Innenring spart wertvollen radialen Bauraum ein. Dadurch lässt sich bei vorgegebenem Gehäusedurchmesser ein größerer Wellendurchmesser wählen. Voraussetzung für den Einsatz ist eine Welle, deren Oberfläche gehärtet und feinstbearbeitet als direkte Laufbahn für die Nadeln dient.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Der integrierte Stahlblechkäfig bleibt innerhalb dieses Spektrums formstabil. Für die tatsächliche Einsatzgrenze ist neben dem Lagerwerkstoff auch die Temperaturbeständigkeit des gewählten Schmierstoffs maßgebend.
Mangels Schmierbohrungen im Außenring erfolgt die Schmierstoffzufuhr seitlich über die Stirnseite bei der Montage oder über eine externe Ölumlaufschmierung. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, empfiehlt sich der Einsatz externer Gehäusedichtungen zum Schutz vor Verunreinigungen.
Der Stahlblechkäfig führt die einzelnen Nadelrollen parallel zueinander und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Dies verringert Reibung sowie Wärmeentwicklung im Betrieb. Zudem hält der Käfig die Nadeln im Außenring zusammen, was die Handhabung bei der Montage erleichtert.
Die Fertigung entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz deckt gängige Präzisionsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab. Für eine fachgerechte Funktion müssen Gehäusebohrung und Welle auf diese Genauigkeitsklasse abgestimmt sein.