NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,37 € | 64,03 € |
| 30 | 6,74 € | 60,66 € |
Das Nadellager (massiv) RNA6915 mit den Maßen 85x105x54 mm ermöglicht kompakte, hoch belastbare Lagerungen direkt auf einer gehärteten Welle.
Das Nadellager (massiv) RNA6915 von NKE Steyr ist ein zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit begrenztem radialem Bauraum. Durch die Ausführung ohne Innenring laufen die Nadeln unmittelbar auf der Welle, wodurch radialer Bauraum eingespart wird. Das offene Lager verfügt über einen robusten Stahlblechkäfig und ist in der Normtoleranz P0/PN bzw. ABEC 1 gefertigt. Es eignet sich für radiale Führungsaufgaben im Maschinen- und Getriebebau, wenn hohe radiale Kräfte aufgenommen werden müssen.
Die zweireihige Bauform kommt vor allem dort zum Tragen, wo hohe radiale Kräfte auf engem Raum übertragen werden müssen. Da das Lager ohne Innenring konstruiert ist, fällt der Außendurchmesser im Vergleich zu Lagern mit Innenring kleiner aus. Dies ermöglicht die Realisierung tragfähiger Wellenlagerungen bei minimalem Gehäusedurchmesser. Durch die offene Bauweise lässt sich das Lager in bestehende Schmierstoffkreisläufe integrieren, sofern eine externe Gehäuseabdichtung vorhanden ist.
Weil das Lager ohne eigenen Innenring ausgeführt ist, dient die Welle selbst als Laufbahn für die Nadeln. Aus diesem Grund muss die Wellenoberfläche feinstbearbeitet und gehärtet sein, um vorzeitigem Verschleiß entgegenzuwirken. Für die kontinuierliche Versorgung mit Schmierstoff verfügt der massive Außenring über eine Umfangsnut samt Schmierbohrungen. Bei der Montage ist darauf zu achten, dass die Schmiermittelkanäle im Gehäuse exakt auf diese Schmiernut ausgerichtet sind.
Das Lager besitzt einen Außendurchmesser von 105 mm sowie eine Gesamtbreite von 54 mm. Der Hüllkreisdurchmesser unter den Nadeln beträgt 85 mm. Dank dieser Abmessungen und der zweireihigen Bauweise nimmt das Lager hohe radiale Lasten bei vergleichsweise geringem Außendurchmesser auf.
Die Ausführung ohne Innenring spart radialen Bauraum ein, da die Wälzkörper unmittelbar auf der Welle abrollen. Dadurch lässt sich bei gegebenem Gehäusedurchmesser ein größerer Wellendurchmesser realisieren, was die Steifigkeit der Konstruktion erhöht. Voraussetzung dafür ist eine entsprechend gehärtete und feinstbearbeitete Lauffläche auf der Welle selbst.
Über die im Außenring integrierte Umfangsnut und die Schmierbohrungen gelangt Schmierfett oder Schmieröl direkt in das Lagerinnere. Dies erleichtert das Nachschmieren im laufenden Betrieb, da Schmiermittel über das Gehäuse zugeführt werden kann. Eine kontinuierliche Versorgung beider Nadelreihen wird dadurch unterstützt.
Das Lager ist für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieses Fensters behalten sowohl der massive Außenring als auch der verbaute Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Achten Sie darauf, ein Schmiermittel zu wählen, das diesen thermischen Bereich ebenfalls abdeckt.
Diese Angabe kennzeichnet die Standard-Präzisionsklasse für Industrie-Wälzlager nach internationalen Richtlinien. Sie definiert zulässige Maß-, Form- und Laufabweichungen für den Außendurchmesser und die Breite. Für die meisten allgemeinen Anwendungen im Maschinen- und Getriebebau bietet diese Toleranzklasse eine ausreichende Genauigkeit.
Dieses Modell besitzt eine normale Radiallagerluft. Das tatsächliche Betriebsspiel stellt sich erst nach dem Einbau ein und hängt maßgeblich von den Passungen der Gehäusebohrung sowie der Beschaffenheit der Wellenlaufbahn ab. Für standardmäßige industrielle Einsatzbedingungen ist diese Lagerluft zweckmäßig ausgelegt.
NKE AUSTRIA GmbH
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