NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,83 € | 15,84 € |
| 25 | 1,66 € | 15,01 € |
| 50 | 2,50 € | 14,17 € |
Das Nadellager (massiv) RNA6904 von NKE Steyr bietet auf 25x37x30 mm hohe radiale Belastbarkeit bei geringem radialem Bauraumbedarf.
Das Nadellager (massiv) RNA6904 von NKE Steyr ist als offenes, zweireihiges Wälzlager ohne Innenring konzipiert. Mit einem Außendurchmesser von 37 mm, einer Bohrung von 25 mm und einer Breite von 30 mm beansprucht die massiv ausgeführte Lagereinheit nur wenig radialen Bauraum. Die Konstruktion nutzt direkt die gehärtete sowie geschliffene Welle als Laufbahn. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im laufenden Betrieb.
Dieses Nadellager eignet sich vor allem für Konstruktionen, bei denen hohe radiale Kräfte auf engem Raum aufgenommen werden müssen. Durch den Verzicht auf einen Innenring spart die Lagerung wertvollen Durchmesser ein, während die zweireihige Nadelausführung die auftretenden Kräfte gleichmäßig auf breiter Fläche verteilt. Typische Einsatzbereiche finden sich in kompakten Baugruppen sowie allgemeinen Industrieanwendungen mit präzise bearbeiteter Wellenoberfläche.
Da der Nadelkranz unmittelbar auf dem Wellenzapfen abrollt, übernimmt die Welle die Funktion der inneren Laufbahn. Konstrukteure müssen den Wellensitz daher gehärtet und feinstbearbeitet ausführen, um Verschleiß zu vermeiden und die normale Radiallagerluft einzuhalten. Für eine kontinuierliche Schmierung besitzt der Außenring eine Umfangsnut mit Schmierbohrung. Zudem arbeitet das Lager in einem Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad.
Das Lager weist einen Hüllkreisdurchmesser beziehungsweise eine Bohrung von 25 mm, einen Außendurchmesser von 37 mm sowie eine Baubreite von 30 mm auf. Durch diese kompakten Abmessungen und die massive Bauweise eignet es sich für Lagerstellen mit streng begrenztem radialem Einbauraum.
Der Verzicht auf den Innenring ermöglicht einen größeren Wellendurchmesser bei gleichem Gehäusebauraum, was eine steifere Wellenauslegung unterstützt. Die Nadeln laufen hierbei direkt auf dem gehärteten und geschliffenen Wellenzapfen. Dadurch reduziert sich das Gesamtgewicht der Lagerung im Vergleich zu Ausführungen mit separatem Ring.
Eine integrierte Umfangsnut samt Schmierbohrungen im massiven Außenring leitet das Schmiermittel direkt zwischen die beiden Nadelreihen. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, ist eine Schmierstoffversorgung über das Gehäuse sowie eine bauseitige Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit erforderlich.
Die Fertigung erfolgt nach der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Ausführung bietet eine bewährte Standardgenauigkeit für den allgemeinen Maschinenbau. Bei passgenauer Fertigung des Gehäuses trägt das Lager zu einer gleichmäßigen Führung der Nadeln bei.
Ausgelegt ist das Wälzlager für einen Temperaturbereich zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Sowohl der spanend gefertigte Außenring als auch der verbaute Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Formstabilität bei. Bei der Schmierstoffwahl ist darauf zu achten, dass das verwendete Öl oder Fett diesen Temperaturbereich ebenfalls abdeckt.
Ein Käfig aus Stahlblech hält die zylindrischen Wälzkörper auf festem Abstand und verhindert ein Aneinanderreiben der Nadeln. Das Bauteil zeichnet sich durch hohe Festigkeit bei geringem Eigengewicht aus und verträgt problemlos die im Betrieb zulässigen Betriebstemperaturen von bis zu +100 Grad Celsius.
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